Großübung der Fritzlarer Feuerwehren im Stadtwald an drei Einsatzstellen

Einsatz unter Sternen

Fritzlar. Großalarm am Dienstagabend für alle Fritzlarer Feuerwehren. Per Melder und Sirenen wurden die Feuerwehrleute alarmiert. Doch schnell kam Entwarnung: Es war nur eine geheim angelegte Übung im Stadtwald, zu der die Fahrzeuge kurz nach 18.30 Uhr ausrückten.

Wie Stadtbrandinspektor Hartmut Hucke sagte, habe er in Zusammenarbeit mit Forstamtmann Dieter Wölling die Übung ausgearbeitet. An drei Stellen mussten die Einsatzkräfte arbeiten. Dazu gehörte ein Brand im Unterholz, bei dem die Feuerwehren ein Übergreifen auf andere Forstflächen verhindern mussten. Dort waren die Einsatzkräfte aus Haddamar, Züschen und Fritzlar im Einsatz.

Der zweite Einsatzort lag einige hundert Meter weiter im Wald. Ein Kanister mit Gefahrgut lief aus und eine Flüssigkeit lief in einen Bachlauf. Dort mussten die Feuerwehrleute aus Cappel, Fritzlar, Geismar und Lohne den Behälter unter Atemschutz abdichten und eine Sperre im Bachlauf errichten. Außerdem wurde eine vermisste Person gesucht.

Wasserversorgung

Die Aufgabe für die Feuerwehren aus Ungedanken, Rothhelmshausen, Obermöllrich und Werkel bestand darin, die Wasserversorgung für den Löscheinsatz herzustellen. Dazu mussten sie mit ihren Wasser führenden Fahrzeugen zum Forsthaus bei Rothhelmshausen fahren. Doch die Übungslage meinte es nicht gut mit den Einsatzkräften. Quer liegende Bäume nach einem Sturm versperrten den Weg. So musste mit Kettensägen der Weg frei geschnitten werden. Diese Arbeiten überwachte Forstwirt Klaus Rüppel, der hilfreiche Tipps gab.

Insgesamt waren 90 Feuerwehrleute knappe drei Stunden im Einsatz.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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