Entwicklung des Gewerbestandorts

Zentralausschuss entscheidet einstimmig für Industriegebiet

Homberg/Kassel. Im Bereich der ehemaligen Dörnbergkaserne in Homberg darf ein Industrie- und Gewerbegebiet entstehen. Einstimmig fiel am Montagmorgen die Entscheidung des Zentralausschusses für das 6,1 Hektar große Gelände südlich der Kernstadt aus.

Zeitgleich werden auch die Flächen der benachbarten und ebenfalls aufgegebenen früheren Ostpreußenkaserne als Gewerbegebiet ausgewiesen.

Das Abweichungsverfahren war notwendig geworden, weil die Fläche im Regionalplan als Vorranggebiet für Siedlung verzeichnet ist, so Michael Conrad vom Kasseler Regierungspräsidium.

Nach der Schließung des Bundeswehrstandortes hat die Stadt Konzepte entwickelt, um diese Flächen neuen Nutzungen zuzuführen. Die Hessische Landgesellschaft (HLG) hat im Auftrag der Stadt die Restfläche der Dörnbergkaserne zwischenzeitlich erworben, um sie zu entwickeln.

Die Stadt habe zwar erhebliche Flächenreserven für gewerbliche Nutzung, so dass eigentlich kein weiterer Bedarf für die Ausweisung gewerblicher Flächen bestehe, heißt es in einer Pressemitteilung des RP. Doch sei es mit Blick auf die umfangreich bestehende Bausubstanz auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne und die bereits für öffentliche Zwecke genutzten Gebäude sinnvoll, auch die übrige Kasernenflächen als Gewerbestandort zu entwickeln. (may)

Quelle: HNA

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