Nie mehr kaputte Lichter

Einweihung des Feuerwehr-Gerätehauses Am Strauchgraben in Malsfeld

Endlich mehr Platz: von links Gemeindebrandinspektor Oliver Garde und Wehrführer Jörg Hofmann präsentieren die neue Übungsbrandmeldungsanlage (großes Foto). Sven Hedderich (sitzend) und Jan Rudolph weihen ihren neuen Arbeitsplatz im Büro der Jugendfeuerwehr ein. Foto: N.Schmidt

Malsfeld. Mehr Raum für Ausbildung und Privatsphäre · das bietet das neue Feuerwehrhaus der Feuerwehr Beiseförth/Malsfeld.

Zum Zusammenschluss der beiden Feuerwehren (HNA berichtete) wurde nun auch ein neues Feuerwehrhaus gebaut. Dieses bietet nicht nur mehr Platz für die Einsatzkräfte, sondern ermöglicht auch eine bessere und schnellere Kommunikation im Notfall.

Interne Ausbildungsräume, getrennte Büros und Funkarbeitsplätze sind nur einige Vorteile des Feuerwehrhauses Malsfeld/Beiseförth. Beim Rundgang durch das neue Gebäude kamen lustige Erinnerungen und große Freude über die neuen Räume auf. „Wir haben endlich mehr Platz für uns und eine eigene Umkleide ohne die Jungs und sogar eigene Spinde“, sagte die 14-jährige Vanessa Rostek. Im alten Gebäude mussten die Feuerwehrmänner und -frauen sich die Umkleide teilen. „Besonders bei unseren Mädchen und Jungen im Teenageralter kam es da zu Problemen“, sagte Cordula Horchler, „eine Gruppe musste immer mit dem Umziehen warten.“

Mehr Platz für Ausbildung

Mehr Platz gibt es nun auch für die Büros und Ausbildungsräume. Mit Beamern und Internetzugang ausgestattet, bieten diese nun die perfekte Arbeitsatmosphäre. „Die neue Übungsbrandmeldeanlage erleichtert die Ausbildung“, sagte Gemeindebrandinspektor Oliver Garde. Durch die Feuermelderpflicht in öffentlichen Gebäuden können diese nun durch die Nummerierung schneller geortet und bekämpft werden.

Organisation in der Station

Worüber sich Stefan Staude, stellvertretender Gemeindebrandinspektor, besonders freut, sind die internen Funkarbeitsplätze. „Früher mussten wir uns bei Unwetterkatastrophen im Gemeindehaus Malsfeld organisieren, jetzt geht das alles von der Station aus“, sagte Staude. Die Ausbildungseinheiten an den Einsatzwagen können nun auch bei schlechtem Wetter stattfinden, da die neuen Fahrzeughallen viel Platz bieten. „Jetzt muss man endlich keine Platzangst mehr bekommen“, scherzte Sven Hedderich. Denn die Wagen wurden mit den Jahren immer größer, das Tor des alten Feuerwehrhauses allerdings nicht. „Wir mussten beim Rausfahren immer ziemlich zirkeln“, sagte Wehrführer Jörg Hofmann. Auch wenn man schnell Übung darin bekommt, haben die Feuerwehrleute so manches Oberlicht an den Fahrzeugen abgefahren.

Diese Zeiten sind nun vorbei, und die neuen Zeiten wurden am Freitag mit einer großen Feier begrüßt.

Von Natalie Schmidt

Quelle: HNA

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