Aus Eis- wird Buckelpiste: Straßenreparaturen werden teuer

Schwalmstadt. Nach dem Frost kommen die Löcher: "Der Winter ist noch nicht vorbei, aber wir rechnen mit größeren Schäden", sagt Schwalmstadts Bürgermeister Wilhelm Kröll über die Frostschäden auf den Straßen.

Weil auch noch im Februar mit Frost zu rechnen sei, sei es für eine detaillierte Bestandsaufnahme noch zu früh. Die sei für das Frühjahr vorgesehen, sagt Kröll, und dafür würden auch alle Ortsbeiräte angeschrieben. Durch die Schneemassen der vergangenen Wochen habe sich die Situation aber sicher verschlimmert. Im neuen Haushaltsplan 2011 seien für die Straßensanierung 200.000 Euro veranschlagt. "Das wird aber voraussichtlich nicht reichen", meint der Bürgermeister.

Fast überall ist der Schnee in der Schwalm mittlerweile getaut und legt zahlreiche Schlaglöcher in den Straßen frei. Betroffen sind laut der Straßenmeisterei Schwalmstadt fast alle Straßen im Kreisteil, außer den Neubaustrecken. "Für eine genaue Bilanz ist es noch zu früh", erklärte Helmut Greb, Leiter der Schwalmstädter Straßenmeisterei. "Vor allem in den höher gelegenen Straßen ist derzeit noch Frost."

Denn durch Wasser, das in Straßenrisse läuft und dann friert, entstehen die Buckelpisten. "Frost hat ein größeres Volumen als Wasser", erläuterte Helmut Greb. Momentan werden die Schlaglöcher mit Kaltmischgut von den Mitarbeitern der Straßenmeisterei und den Kommunen Zug um Zug geflickt. "Allerdings nur provisorisch", erklärte der Straßenmeisterei-Leiter und fügte hinzu. "Erst ab dem Frühjahr können die Löcher mit Warmmischgut gekittet werden." (mso/jkö)

Quelle: HNA

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