Kran an Kirche im Einsatz

Eisenkugel brach ab und fiel vom Dach der Wolfhager Kirche

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Für Sicherheit auf den Straßen: Am Freitag kontrollierten Dachdecker den Zustand des Kirchendaches, nachdem eine Kugel sich vom Turm gelöst hatte und auf die Straße gefallen war.

Wolfhagen. Mehrere Schaulustige zog am Freitagvormittag ein Kran an, der an der Evangelischen Kirche in Wolfhagen im Einsatz war. Grund für den Einsatz war eine von vielen Kugeln, die das Kirchendach und den Kirchturm schmücken und die auf die Straße gefallen war.

Bereits um 8 Uhr waren drei Mitarbeiter des Dachdeckerbetriebes Günters Dachservice aus Bad Emstal vor Ort. Der Betrieb reinigt die Dachrinnen der Kirchen und Pfarrhäuser im gesamten Kirchkreis Wolfhagen.

Am Freitag waren sie damit beauftragt, sicherzustellen, dass nicht noch mehr Kugeln, die das Gebäude ringsum schmücken, sich aus ihren Halterungen lösen und im Ernstfall Passanten auf der Straße verletzten können. Dazu fuhr der Kran die Dachdecker in einem vergitterten Korb an allen Seiten des Kirchengebäudes hinauf.

Für mehr Verkehrssicherheit

Vor ein paar Tagen, als die Kugel vom Kirchturm hinab gefallen war, ist zwar niemand zu Schaden gekommen. „Trotzdem müssen wir als Kirchengemeinde die Verkehrssicherheit rund um das Gebäude gewährleisten“, sagt Werner Kepper, Bauausschussvorsitzender der Evangelischen Kirchengemeinde Wolfhagen. Das gelte ebenso für die Schieferplatten, die das Dach des Gotteshauses decken. Auch deren Halt am Kirchendach sollten die Dachdecker überprüfen. Insgesamt zogen sich die Arbeiten bis in die Mittagszeit.

Im Sommer werden sowohl die Kugel als auch die Schieferplatten erneuert, die nicht fest genug am Kirchendach sitzen. „Im Winter ergibt das keinen Sinn“, sagt Kepper. „Dafür braucht es mindestens zehn Grad Celsius Außentemperatur.“ Sonst hafteten die Platten nicht auf dem Dach.

Quelle: HNA

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