Borkener Frühlingserwachen: Eldorado der dekorativen Ideen

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Es gab viel zu schauen: Allein im Bürgerhaus präsentierten rund 40 Aussteller ihre meist kreativen Werke.

Borken. Der wahre Frühling fühlt sich anders an. Beim Borkener Frühlingserwachen am vergangenen Wochenende war warme Kleidung unverzichtbar.

Trotz der unwirtlichen Temperaturen aber war die Stadt Borken ein guter Gastgeber: Der Unternehmerring Schwalm-Eder-West, die Stadt und die Stadtsparkasse Borken freuten sich nach einem relativ ruhigen Samstag über viele Besucher am Sonntag. In den warmen und windgeschützten Räumen der Stadtsparkasse informierten sich die Besucher bei den 13. Immobilien- und Handwerkertagen genau wie im Messezelt auf dem Bürgerhausvorplatz. Die beiden Ausstellungen wurden am Sonntag durch den Ostermarkt im Bürgerhaus ergänzt, wo es vor allem Deko-Artikel und viele andere schöne Sachen gab.

Dazu gehörten unter anderem die Arbeiten von Detlef Menzner aus Melsungen. Der pensionierte Lehrer fertigt seit über 30 Jahren Schmuckstücke wie Anhänger und Ohrringe aus Holz an. Er verarbeitet zum Teil Obsthölzer, aber auch Zapfen und Wurzeln. In geduldiger Handarbeit schneidet, schleift und poliert er die Unikate - die Besucher konnten ihm über die Schulter sehen. Nicht nur Zuschauen, sondern auch Mitmachen war bei der Eröffnung des Themenparks vom Hessischen Braunkohle- und Bergbaumuseum möglich. Neben der Museums-Rallye und dem Quizspiel zum Klimawandel stellten die Besucher bei den Seifenblasenkünstlern selber schillernde Blasen her, die der Wind verteilte.

Museumsleiter Ingo Sielaff und sein Team waren sehr zufrieden. 600 Menschen fanden den Weg in den Themenpark. Auch der Besucherstollen in der Stadt war gut besucht. Es sei erfreulich, so Sielaff, dass sehr viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern da waren.

Auch der Unternehmerring Schwalm-Eder-West ist positiv überrascht von der großen Resonanz auf den Borkener Frühlingsmarkt.. „Viele Händler haben am Sonntag richtig gute Geschäfte gemacht“, sagt Vorsitzende Alexandra Sorge. Auch die Sparkasse sei zeitweilig so gut besucht gewesen, dass kein Stein zu Boden gegangen sei. Auch die 1000 Tulpen und 1500 Ostereier, die sie unter den Besuchern verschenkte, gingen binnen weniger Stunden weg. „Das Konzept des Marktes trägt“, sagte Alexandra Sorge. 

Quelle: HNA

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