Rechenmaschine aus den 70er-Jahren

Elektrisch rechnen mit Walther

Exponat des Monats Mai: die Rechenmaschine Walther Multa 32. Foto: nh

Wolfhagen. Sie konnte mit bis zu zwölf Stellen rechnen und absolvierte 230 Arbeitstakte pro Minute - die Rechenmaschine „Walther Multa 32“. Gebaut wurde sie von 1962 bis Mitte der 70er-Jahre. Damit gehört das Exponat des Monats Mai zu den „jungen“ Gegenständen, die im Regionalmuseum Wolfhager Land präsentiert werden.

„Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass nur uralte Dinge in ein Museum gehören“, sagt dazu Museumsleiter Dr. Jürgen Römer: „Knapp 50 Jahre können volllkommen ausreichend sein“. Und dafür sei diese Rechenmaschine ein gute Beispiel. Bekommen hat sie das Wolfhager Museum jüngst als Schenkung von Kreishandwerksmeister Bernd Doose.

Die Walther Multa 32 hatte als Antrieb einen Elektromotor, der ihr Zahnstangensystem bewegte. Die Rechenmaschine wurde in vielen Betrieben eingesetzt und war sehr beliebt, weil sie auch die Möglichkeit des Drucks auf Papierstreifen bot (technische Angaben: www.rechnerlexikon.de).

Die heute schon ein wenig wie aus einer fernen Welt wirkende Maschine, die im Mai in der Vitrine im Eingangsbereich des Regionalmuseums ins rechte Licht gerückt ist, werde die Ausstellung ähnlicher Geräte im Sparkassenmuseum in der Zehnscheune künftig ergänzen, so Dr. Römer. (bic) Kontakt: Regionalmuseum, Ritterstraße 1, Wolfhagen, 05692/9924 1, www.regionalmuseum-wolfhager-land.de Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung

Quelle: HNA

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