Bad Emstaler Parlament diskutiert Finanzierung von Neujahrsveranstaltung

Bad Emstal. Der Neujahrsempfang habe unbestritten Wirkung und Bedeutung für die Gemeinde Bad Emstal und ihre Einwohner. Das betonte Sascha Göhlich, Fraktionsvorsitzender der Bürgerliste in der jüngsten Gemeindevertretersitzung.

„Aber wir stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand“, so Göhlich, und müsse daher auch überschaubar kleine Summen wie die für den Empfang zur Disposition stellen. Die BBE beantragte deshalb, die Gemeinde solle keinen eigenen Neujahrsempfang mehr veranstalten, es sei denn, die Kosten werden vollständig durch Spenden oder Beiträge der Besucher gedeckt.

Damit entfernte sich die BBE von ihrem ursprünglichen Antrag, den Empfang komplett abzuschaffen und näherte sich dem Änderungsvorschlag von Bündnis 90/Die Grünen an. Fraktionschefin Elisabeth Theiss plädierte dafür, die Ausgaben für den Empfang in Zukunft ausschließlich durch Spenden und Sponsoring zu finanzieren. Der Gemeindevorstand solle sich darum kümmern und auch prüfen, ob die Besucher einen Eigenanteil für die Verköstigung - zum Beispiel durch den Kauf von Essensmarken - übernehmen könnten.

Sponsoring sei für die BBE bei einer solchen Veranstaltung schwer vorstellbar, erklärte Sascha Göhlich. Die SPD hatte da weniger Bedenken. Fraktionsvorsitzender Jens Siegmann: Gegen soziales Sponsoring durch Firmen sollte nichts einzuwenden sein.“ Schließlich habe es auch beim Neujahrsempfang in diesem Jahr Sponsoring gegeben. Allerdings sollte sichergestellt sein, dass ein Empfang nicht scheitere, weil „ein paar Euro fehlen“. Einen kleineren Betrag solle die Gemeinde zuschießen dürfen.

Mit Stimmenmehrheit von SPD und Grünen wurde das Thema zur weiteren Behandlung an den Haupt-und Finanzausschuss weitergeleitet. (bic)

Quelle: HNA

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