Felsberger SPD empfiehlt Döll als Ortsvorsteher

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Klaus Döll

Felsberg. Der Ortsverein der Felsberger SPD empfiehlt die Wahl von Klaus Döll zum Ortsvorsteher in Felsberg. Der jetztige Spitzenkandidat der Gemeinschaftsliste von CDU und FDP habe bei der Ortsbeiratswahl mit 944 Stimmen die meisten Stimmen erhalten, heißt es in einer Mitteilung der Ortsvereins.

Döll ist auch ehemaliger Bürgermeisterkandidat.

Zwar sei die SPD mit vier von neun Sitzen im Ortsbeirat Felsberg weiterhin stärkste politische Kraft, teilte Michael Kranixfeld vom Ortsverein der SPD mit. Gleichwohl nehme man mit Respekt vor dem Wählerwillen zur Kenntnis, dass die SPD ihre bisherige absolute Mehrheit nicht mehr erhalten habe. Deshalb sei es nur folgerichtig, angesichts des deutlichen Wählervotums Klaus Döll im Ortsbeirat auch mit den Stimmen der SPD-Mitglieder zu wählen, die folgendermaßen platziert worden seien: Doris Semmler (712 Stimmen), Harald Wolfram (584 Stimmen), Klaus-Dieter Eckhardt (515 Stimmen) und Sven Wehrhahn (433 Stimmen).

Doris Semmler, die mit Abstand die zweithöchste Stimmenzahl erreicht habe, werde somit als stellvertretende Ortsvorsteherin kandidieren. Die Schriftführerposition solle dem mit 329 Stimmen gewählten Bewerber Walter Werner von den Bündnisgrünen angeboten werden, teilte Michael Kranixfeld mit.

Im Blick auf die den Stadtteil Felsberg betreffenden Aufgabenstellungen in den nächsten fünf Jahren sei es ohnehin sinnvoll, partei- und gruppenübergreifend an der Lösung beispielsweise der Verkehrsproblematik in der Untergasse, an der Verbesserung der Lebensbedingungen innerhalb des Altstadtquartiers und an der Schaffung von zusätzlichen Betreuungsplätzen für Kinder auch unter drei Jahren zu arbeiten. (lgr)

Quelle: HNA

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