In der Melanchthon-Schule erhielten 68 junge Menschen ihre Abiturzeugnisse

Ende einer großen Etappe

Feierlicher Abschluss der Schulzeit: Die Abiturienten der Melanchthon-Schule Steinatal während ihres Abiballs. Insgesamt nahmen 68 Schülerinnen und Schüler ihre lang ersehnten Abiturzeugnisse entgegen. Foto: Privat

Steinatal. „Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein“: Die ersten Zeilen des irischen Segensliedes begleiteten am Freitagmittag die Abiturienten der Melanchthon-Schule im Steinatal in einen neuen, aufregenden Lebensabschnitt: Denn die Reifeprüfung liegt nach Wochen der Mühen und des Lernens nun hinter 68 jungen Menschen.

Diesen Abschied zelebrierten Schüler, Lehrer und Familien in der großen Turnhalle, gut zweieinhalb Stunden dauerte der finale Rückblick auf die Zeit am Gymnasium, gespickt mit manch heiterer, manch nachdenklicher Episode aus dem Erlebten.

Pröpstin Sabine Kropf-Brandau und ihr Mann, Pfarrer Dr. Robert Brandau, gestalteten den Gottesdienst. Das Ensemble Q 4 unter der Leitung von Stefan Reitz sorgte für musisch-reizvolle Akzente: Mit „Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar oder den „Yellow Mountains“ von Jacob de Haan. Der Chor interpretierte „Sway“.

Lutz Stepputtis sprach für die Tutoren, Denis Stumpf für die Abiturienten. Gute Wünsche richtete auch der Bildungsdezernent der Landeskirche, Oberlandeskircherat Herr Dr. Eberhardt Stock, an die Abiturienten, ebenso Willingshausens Bürgermeister Heinrich Vesper. Die Tutoren überreichten ihren scheidenden Schützlingen gegen Ende feierlich ihre Zeugnisse.

Kaum enden wollend schien die Schar derer, die fachliche Ehrungen entgegen nehmen durften. Auch gesellschaftlich-soziales Engagement war aller Ehren wert. Es gratulierten Dr. Silke Engl vom Ehemaligenverein und Heidi Knöppler vom Schulelternbeirat.

Schulleiter Claus-Hartwig Otto oblag es schlussendlich, den Eltern für das Vertrauen in die Schule zu danken: „Wir sehen, unsere Kinder haben so viele Gaben“, zog er eine zufriedene Bilanz. Jedoch, nicht immer sei das von den Eltern zu planen. „Und so mündet dieser Dank stets in Gott“, erklärte Otto. Mit dem großen Abiball am Samstag in der Antreffhalle setzten die 68 jungen Menschen schließlich den schulischen Schlussakkord.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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