Feuerwehr Mühlhausen weihte Anbau ein – Ein neuer Raum für die Jugendlichen

Das Ende der Enge im Haus

Der Anbau ist fertig: Die Jugend wird noch viel vom Anbau an das Feuerwehrhaus haben, hinten Wehrführer Patrick Kaser und rechts Jugendwart Tim Ziegler. Fotos: Thiery

Mühlhausen. Die Enge hat ein Ende. Endlich ist der Anbau fertig und die Mühlhäuser Feuerwehr hat mehr Platz. Mit viel Eigenleistung und der Unterstützung von Land und Stadt entstand ein neuer Unterstand für das Löschfahrzeug, Platz fürs Umkleiden, auch ein Raum für die Jugend, in dem sie ihre Ausrüstung aufbewahren können, wurde geschaffen.

Die Jugend spielt bei der Mühlhäuser Wehr eine große Rolle. Nahezu die Hälfte aller jungen Menschen in dem Homberger Stadtteil engagiert sich in der Feuerwehr, sagte der Jugendwart Tim Ziegler. 33 Jugendliche zählt der Verein.

80 Quadratmeter mehr

Die können sich nun auf 80 Quadratmetern mehr austoben, denn im Winter kann die neue Halle auch für die Aktionen für die Jugendlichen genutzt werden. Motivation sind nicht nur die Wettbewerbe, auf die sich die jungen Menschen vorbereiten und dabei landesweit erfolgreich sind, sondern auch Spieleabende oder Freizeitaktivitäten.

Primär ist der Platz für das Löschfahrzeug und den Kleinbus gedacht. „Die Anforderungen an die Halle waren überholt“, sagte Wehrführer Patrick Kaser. Im engen Raum hatte gerade mal das Fahrzeug Platz, umziehen konnte man sich dort kaum. Das wurde nun geändert, beide Fahrzeuge haben nun viel Raum und eine neue Umkleide entstand. Der Umbau kostete 84 000 Euro, 20 000 erbrachten die Mühlhäuser in Eigenleistung beim Renovieren.

Fliesen und pflastern

Sie legten die Fliesen, strichen den Raum, pflasterten das Außengelände und kümmerten sich um die Elektroinstallation. Insgesamt wendeten sie 1800 Stunden dafür auf. Das Land Hessen übernahm 29 000 Euro der Baukosten, den Rest zahlte die Stadt Homberg.

„Wir können nur das Geld bewilligen, mit Leben füllen muss es das Dorf“´, sagte Bügermeister Martin Wagner mit Blick auf die eifrigen Mitglieder der Feuerwehr. Der Umbau sei kein Selbstzweck gewesen, das alte Gebäude habe den Vorschriften nicht mehr genügt fügte er an.

Von Christine THiery

Quelle: HNA

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