Endlich freie Fahrt: Fritzlarer Ederbrücke ist wieder offen

Räumten das letzte Schild beiseite: Bürgermeister Hartmut Spogat (rechts) eröffnete zusammen mit vielen Vertretern von Stadt, Baufirmen und Hessen Mobil die Durchfahrt auf der frisch sanierten Ederbrücke. Fritzlars Hauptschlagader ist damit wieder frei. Foto: Zerhau

Fritzlar. Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat brachte es bei der Brückenfreigabe mit einem Satz auf den Punkt: Die Hauptschlagader des Fritzlarer Straßenverkehrs ist wieder frei.

Die 1975 fertig gestellte Ederbrücke war seit Juli 2014 nur stadtauswärts befahrbar. In zwei Abschnitten wurde die 750 Meter lange Fahrbahn von Eder- und Mühlengrabenbrücke erneuert, die Fußgängerunterführung und eine Stützwand saniert, Kanal- und Wasserleitungen verlegt, die Gehwege erneuert, der Treppenturm entfernt und ein neuer Weg von der Brücke zum Mainzer Ring gebaut.

Das alles kostete 3,1 Millionen Euro, berichtete Ferdinand Weber, Regionalbeauftragter von Hessen Mobil bei der Eröffnung. Davon schultert die Bundesrepublik Deutschland als Baulastträger 2,2 Millionen Euro. Den übrigen Betrag tragen die Stadt Fritzlar und der Zweckverband Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg.

Wie Weber weiter sagte, seien alle beteiligten Firmen während der Bauzeit bestrebt gewesen, einen zügigen Bauablauf sicher zu stellen: Sie hatten die Behinderungen auf das Mindestmaß begrenzen wollen. Die Verkehrsfreigabe, die fünf Wochen früher als ursprünglich geplant erfolgte, spiegele die kooperative und flexible Zusammenarbeit der Auftragnehmer Heinrich Rohde und Juricic Bausanierung sowie der beteiligten Versorgungsunternehmen wie EWF, Zweckverband und Telekom, des Ingenieurbüros Heer sowie der Stadt Fritzlar und Hessen Mobil wider.

Bürgermeister Hartmut Spogat sprach allen Beteiligten ein dickes Danke für die gute Umsetzung des Bauprojektes aus. Besonders erfreut war er darüber, dass eine Spur für die Fahrradfahrer geschaffen wurde und der Mainzer Ring über den neuen Weg zu erreichen ist.

Quelle: HNA

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