Schüler der Friedrich-Ebert-Schule als Ehrengäste in Amerika

Endlich am Ziel

Schüler der Friedrich-Ebert-Schule im amerikanischen Schulbus: von links Sascha Simmen, Julia Steinbach, Anika Elias, Britney Oswald, Franziska Zinn, Arnd Kriebel, Sabrina Beker, Allison Weber, Rebekah Kukbista, Sabrina Nuhn. Foto: Privat

Fritzlar-Homberg. Seit einem Jahr haben sie sich auf den Besuch in Wisconsin vorbereitet, ebenso lange haben sie sich darauf gefreut: Die Schüleraustauschgruppe der Friedrich-Ebert-Schule in Fritzlar und Homberg besuchte die Partnerschule LTC in Cleveland.

Gut zweieinhalb Wochen lebten die Schüler in amerikanischen Austauschfamilien und konnten an deren Leben teilnehmen. LTC ist die Abkürzung für „Lakeshore Technical College“. Das College ist das Gegenstück der hiesigen Berufsschule. Seit sechs Jahren wird ein regelmäßiger Austausch gepflegt.

Die Schule liegt zwischen Sheboygan und Milwaukee und bildet Berufe aus, die in der Region benötigt werden.

Beim Aufenthalt in den USA erlebten die Gastschüler aus Fritzlar und Homberg nicht nur die amerikanische Kultur hautnah, sondern nahmen auch am Unterricht teil und hospitieren in Betrieben ihrer Fachrichtung. So erlebten sie den amerikanischen Arbeitsalltag in Regionalbanken, Metall verarbeitenden Betrieben und einem Großproduzenten im Sanitärbereich.

„Die Schüler sind begeistert und hatten viel Spaß. Das umfangreiche Programm mit den vielen neuen Eindrücken forderte die Gruppe aber auch enorm“, sagt Arnd Kriebel, der den Austausch zum zweiten Mal organisiert hat und begleitete.

Den Schülern wurde eine Ehre zuteil: Sie waren als Ehrengäste zum Deutsch-Amerikanischen-Tag geladen und durften neben prominenten Politikern an einem Festakt zur Enthüllung und Hissung der deutschen Nationalflagge im Atrium des College teilhaben. Die Reise war ein Erfolg für die Schüler. (red)

Quelle: HNA

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