Endstation einer Reise durch Europa

Fünf Nationen besuchten die Drei-Burgen-Schule

Zeigt her eure Flaggen: Fünf Nationen trafen sich eine Woche lang in der Felsberger Drei-Burgen-Schule. Schulleiter Dr. Dieter Vaupel (links) und Comenius-Koordinator Frank Schmidt halten die Europa-Flagge.

Felsberg. Sie reisten hunderte Kilometer, teilweise durch halb Europa, und kamen schließlich in Felsberg an: Die Drei-Burgen-Schule war eine Woche lang Treffpunkt für Schüler aus Spanien, Finnland, Griechenland, Lettland und Österreich.

Zum Abschluss des zweijährigen Comenius-Projektes waren 45 Teilnehmer aus vier Nationen angereist. Mit ihren Flaggen zogen die Schüler in die Aula der Gesamtschule ein. Schulleiter Dr. Dieter Vaupel und Projektkoordinator Frank Schmidt begrüßten sie.

Randi Biesinger vom Comenius-Team der Felsberg hieß alle Nationen in einigen Sätzen ihrer Landessprache willkommen. Dann startete ein Marathon der Sehenswürdigkeiten: Die Schüler besichtigten die Felsburg, die Löwenburg, den Herkules und das Grimm-Museum, sie reisten nach Marburg und zum Edersee. Doch die Woche war nicht nur erlebnis-, sondern auch arbeitsreich.

Gemeinsam arbeiteten die Schüler an ihrem Projekt, in dem es um die Natur des Menschen geht. Natürlich auf Englisch. Doch die Sprache der Bilder beherrschen alle: In einem großen Kunstwerk vereinten die Schüler Fotos aus ihren Heimatländern. Das Werk ist nun in der Drei-Burgen-Schule ausgestellt.

Eine andere Gruppe gestaltete eine gemeinsame Internetseite. Die Ergebnisse ihres zweijährigen Projektes präsentierten die Schüler in Bild und Text. Nach zwei Jahren, in denen innige Kontakte gewachsen sind, fällt aller Abschied schwer. Schulleiter Dr. Dieter Vaupel sagte: „Wenn wir in Europa nicht nur ankommen, sondern uns zuhause fühlen wollen, dann müssen wir mit den jungen Leuten beginnen.“ Mit vielen Eindrücken im Gepäck reisten die Schüler nach Hause – nach Nord, Süd, Ost und West. (spi)

Quelle: HNA

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