Nachweihnachtliches Konzert in der Kirche Christkönig Borken

Wie von Engeln

Borken. Die Kirche Christkönigs in Borken soll renoviert und umgebaut werden. So war das Weihnachtskonzert das vorerst letzte musikalische Ereignis unter der elipsenförmigen Kuppel.

Pfarrer Stefan Ott blickte in seinem Grußwort an das Publikum mit etwas Wehmut auf die kommenden zwei Jahre des Umbaus, der der Kirche ein völlig neues Aussehen verleihen soll. Das Pfarrheim von 1962, an dem der Zahn der Zeit nagt, wird aufgegeben und ins Kirchengebäude integriert.

Das Konzert begann mit der wunderbaren Idee eines stillen „Engelgeläutes“. Auf den Rändern verschieden hoch gefüllter Wassergläser wurden mit den Fingerkuppen Töne erzeugt, die durch den Raum schwebten.

Dann begann die Kirchenmusik-Schola mit „Leise, leise in der Nacht“, prachtvoll dirigiert von Stephanie Schwarz, die durchgehend das hohe künstlerische Niveau hielt.

Die beiden Kinder Tina-Marie Hübel und Miriam Schmalz boten auf der Violine das Duo in G-Dur von Jacques Féréol Mazas (1782 bis 1849). Verdient gab es hier den ersten, großen Beifall. Sopranistin Gabriele Töpperwein und Tenor Jörg Fuchs wurden am Klavier von Malgorzata Chodziakiewice und von Klaudia Piecha auf der Violine beim Vortrag des Stückes von J.S.Bach „Jesus bleibet meine Freude“ begleitet.

Ein Blick in viele gelöste, nahezu selig leuchtende Gesichter ließ bewusst werden, wie dieses wunderbare Konzert geistlicher und weihnachtlicher Lieder Mitwirkende und Publikum vereinte.

Minutenlanger Beifall belohnte die Akteure. Was für ein herrlicher Abschluss des Jahres 2013!

Von Michael Meinicke

Quelle: HNA

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