Entwarnung im Dioxin-Skandal im Schwalm-Eder-Kreis

Wiesbaden. Im Skandal um dioxinverseuchtes Futtermittel haben sich die neun Verdachtsfälle im Schwalm-Eder-Kreis nicht bestätigt.

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Dioxin im Tierfutter: Schon neun Betriebe geschlossen

Die Chargen mit dem Futtermittel, die aus Niedersachsen an die neun Mastbetriebe in Nordhessen geliefert worden waren, seien nicht mit Dioxin belastet gewesen, sagte der Sprecher des Landwirtschaftsministeriums in Wiesbaden, Thorsten Neels, am Samstag der dpa. Dies habe eine Überprüfung der Vertriebslisten ergeben. Die Höfe waren vorsorglich gesperrt worden. Neue Verdachtsfälle wurden am Samstag nicht bekannt.

Der Dioxin-Skandal hatte Hessen am Donnerstag erreicht, als bekannt wurde, dass 320 Ferkel eines Mastbetriebs in Osthessen wochenlang belastetes Futter gefressen hatten. Die Tiere stammten aus Thüringen. Keines der Schweine sei aber geschlachtet oder weiterverkauft worden - und somit auch nicht in den Handel gelangt. (dpa)

Quelle: HNA

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