55 Einsatzkräfte halfen

Erdrutsch und vollgelaufene Keller: Unwetter in Ungedanken 

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Schlamm und Geröll: Die Straßen in Ungedanken wurden am Dienstagabend überschwemmt. 

Ungedanken. Starkregen, Hagel, Erdrutsche und vollgelaufene Keller: Die Fritzlarer Feuerwehren mussten am Dienstagabend nach Ungedanken ausrücken. 

"Das war heftig", sagte Fritzlars Stadtbrandinspektor Hartmut Hucke am Mittwochmorgen. Mehr als 50 Liter Regen waren auf den Quadratmeter runtergekommen.  Die Erde konnte die Wassermassen nicht aufnehmen. Es kam zu Erdrutschen. "Die Straßen sahen aus, als hätte ein Lastwagen Schotter abgeladen", berichtete Hucke. Vor allem waren die Straßen Bürabergstraße, Hauptstraße, Ostenbach und die Straße in Richtung  Rothhelmshausen betroffen.  

Im Einsatz waren 55 Einsatzkräfte der Feuerwehren Ungedanken, Cappel, Obermöllrich, Werkel, Rothhelmshausen, der Polizei Fritzlar und vom städtischen Bauhof. 

Hucke richtete ein Lob an die Anwohner: Sie haben sich am Dienstagabend spontan an den Aufräumarbeiten beteiligt. Wie groß der entstandene Schaden ist, konnte Hucke am Morgen nicht sagen. Die Aufräumarbeiten dauern an. 

Quelle: HNA

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