Konfirmanden aus Malsfeld und Beiseförth stellten das Leiden Christi nach

Erfahrung mit dem Kreuz

Start zum Kreuzweg: Pfarrer Karl Georg Simon mit einem Teil der Konfirmandengruppe, von rechts Ron Dethof, Marcel Biedermann und Sören Jutzi. Foto: Landau

Beiseförth/Malsfeld. Mit der Dornenkrone verspottet: Die Geißelung und die Verurteilung Jesus Christus waren zwei der acht Stationen des Kreuzweges, auf den sich am Karfreitag 19 Malsfelder und Beiseförther Konfirmanden begaben.

An den Stationen, die sich auf der gesamten Strecke verteilten, stellten die Mädchen und Jungen den Weg zur Kreuzigung Jesu dar.

Die Eltern der demnächst vollwertigen Kirchengemeindemitglieder gingen mit auf den Kreuzweg und halfen beim Tragen des schweren Holzkreuzes.

„Ich finde es richtig gut, dass wir auch mal etwas selbst machen können. Das macht viel mehr Spaß als nur rumzusitzen und zuhören zu müssen“, sagte die 14-jährige Vanessa Handel aus Beiseförth.

Besonders gefallen hat den Jugendlichen, dass sie Bezüge zur heutigen Zeit herausarbeiten sollten. So hatte sich die Gruppe für jede Station einen Vergleich zur Gegenwart ausgedacht. Die Jugendlichen zogen beispielsweise Parallelen von der Verspottung Jesu zum Mobbing in der Schule.

Andachten

Mit einer Andacht um 9.30 Uhr in der Beiseförther Kirche ging es los. Dort stellten die Konfirmanden bereits die ersten beiden Stationen, „Jesus feiert Abendmahl“ und „Jesus im Garten Gethsemane“, szenisch sowie erzählerisch dar.

Im Anschluss an den Gottesdienst führte der Weg durch Beiseförth über das Wäldchen zur Malsfelder Kirche. Nach einer weiteren Andacht saß man dort noch gemütlich beisammen. (zla)

Quelle: HNA

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