Forst- und Umweltdienst in Borken investierte für neue Halle 120 000 Euro – Fachbetrieb seit zehn Jahren

Erfolgsstory mit Elektroschrott

Fröhliche Gesichter an den Schrottboxen: Udo Volland, Michael Müller, Herbert Seifried, Axel Jäger, Carsten Homburg, Manfred Möller-Sauter, Günter Kluwe, Horst Abel, Frank Meckel, Winfried Becker und Friedhelm Knigge an der neuen Halle. Foto: Zerhau

Borken. Ob der aussortierte Kühlschrank oder der defekte Rechner, das alte TV-Gerät oder nicht mehr benötigte Infusionspumpen: Alles landet im Schwalm-Eder-Kreis im Recyclinghof des Forst- und Umweltdienstes in Borken. Seit über 15 Jahren wird Elektro- und Elektronikschrott dort gesammelt, überprüft, in Einzelteile auseinander genommen und wenn möglich wiederverwertet.

Dank einer erneuten Investition stehen künftig die Container für den Elektroschrott nicht mehr im Freien, sondern unter dem Dach einer neuen Halle. 120 000 Euro hat der Forst- und Umweltdienst in den Bau investiert. Das Regierungspräsidium in Kassel hatte die trockene Lagerung gefordert.

Doch auch die Beschäftigten in der Heinrich-Hertz-Straße 4 in Borken profitieren davon. Sie sind jetzt bei ihrer Arbeit vor Regen und Nässe geschützt. Wie Geschäftsführer Michael Müller sagte, hat der Recycling- und Umweltdienst im Schwalm-Eder-Kreis eine sehr positive Entwicklung genommen. Auf die Elektrogroßgeräte, die ab 1994 eingesammelt und wiederverwertet wurden („weiße Ware“), folgte im Jahr 1996 die „braune Ware“: Bildschirmgeräte, Computer und sonstiger Elektroschrott.

Weiter ging es 1997 mit Kühlgeräten, 2006 wurde der Recyclinghof zur Zentrale des Schwalm-Eder-Kreises für die Sammlung von Elektro- und Elektronikaltgeräten. Auftraggeber ist der Zweckverband Abfallwirtschaft.

Die Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb aus den Jahren 2001 und 2007 wurde bei der Halleneinweihung von der Technischen Überwachungsorganisation Meckel erneut überreicht und ist für 18 Monate gültig.

Größter Kooperationspartner bei der Sammlung in Gewerbebetrieben ist die Firma B. Braun in Melsungen mit der Entsorgung von Infusionspumpen und Dialysegeräten. (zzp)

Quelle: HNA

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