Schützenverein Römersberg blickte auf 50-jähriges Bestehen zurück – Große Feier für Juni geplant

Erinnern an die Vereinsgründer

Gründungsmitglieder und Vorstand des Römersberger Schützenvereins: Hinten von links Vorsitzender Frank Käufler, Kurt Käufler, Helmut Koch, Willi Radies, Horst Kumpf, Heinfried Heß, Uwe Ebert (ehemaliger Vorsitzender), Manfred Löffler, Achim Göbel (stellvertretender Vorsitzender) und Mario Weber (Schießmeister). Vorne von links Heinfried Becker, Hans Matl, Willi Deis, Gerhard Adam und Helmut Störmer. Foto: Hebeler

Römersberg. Vor 50 Jahren wurde der Schützenverein Römersberg gegründet. Zum runden Geburtstag hatte der Vereinsvorstand die Gründungsmitglieder zu einer Feier eingeladen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Ehrentafel über dem Eingang des Vereinsheimes, auf der alle Gründungsmitglieder verzeichnet sind, enthüllt.

Der Nachmittag begann mit einem Gedenken an die verstorbenen elf Gründungsmitglieder. Unter ihnen stachen besonders Willi Strippel und Konrad Kramer hervor. Sie setzten sich immer wieder besonders für den Verein ein, sagte der Vorsitzende Frank Käufler. In seiner Festansprache zählte er Höhepunkte der Vereinsgeschichte auf und wies insbesondere auf die sportlichen Leistungen, die Titel und die Teilnahmen an den Deutschen Meisterschaften hin. Der Rekord der deutschen Juniorenmannschaft 2007 wurde bis heute nicht gebrochen. Hans Matl berichtete aus den Gründertagen des Vereins. Schon wenige Jahre nach dem Krieg habe sich die Kyffhäuserkameradschaft in Römersberg gebildet und in den Sandlöchern einen Schießstand eingerichtet. Da sich aber die jungen Leute gern im sportlichen Wettkampf mit den Nachbarorten messen wollten, wurde der Schützenverein gegründet. Das sei nicht ohne Ärger mit den alten Herren im Dorf gegangen, aber die Kyffhäuser hätten ihnen dann sogar das Luftgewehr zur Verfügung gestellt.

Im Laufe des Nachmittags ergänzten die Aktiven die Gemeinschaft im Vereinsheim und brachten Spießbraten und Salate mit. Die Jubiläumsfeier soll am 20. und 21. Juni fortgesetzt werden. (zeb)

Quelle: HNA

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