Hugenottensonntag: Frankenhainer ließen Tradition aufleben

Erinnern an Vorfahren

Tradition: Seit 2001 wird in Frankenhain der Hugenottensonntag gefeiert, dazu kamen viele Frankenhainer in der Kleidung ihrer Vorfahren. Foto: Rose

Frankenhain. An die hugenottische Tradition des Ortes und damit auch an ihre Vorfahren erinnern sich jedes Jahr im August die Frankenhainer: Dazu veranstaltete der Hugenotten- und Geschichtsverein gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde den 13. Hugenottensonntag. Jedoch musste Gastgeber und Gäste kurzfristig in die Kirche umziehen: Zu dunkle Wolken bedrohten den Gottesdienst unter freiem Himmel. In der kleinen Kirche fanden dann kaum alle Platz, um Dekan Christian und Pfarrer Dieter Schindelmann zu lauschen. Doch da wurde ganz gemütlich und unkompliziert zusammen gerutscht, dem Posaunenchor Dittershausen und den Lesungen und Gedanken zugehört.

Besonders war der Gottesdienst nicht nur, weil man die Tradition der Hugenotten wieder aufleben ließ. Falko Gombert, Vorsitzender des Hugenottenvereins, wurde geehrt. Der Frankenhainer Diakon predigt seit 25 Jahren alle zwei Wochen, seit 2002 ist er außerdem Prädikant.

Taufe einer Konfirmandin

Die Konfirmandin Karla Nitze ließ sich zudem im Gottesdienst taufen. Pünktlich zum Ende des Gottesdienstes hatten sich dann auch die dunklen Wolken wieder verzogen, so dass Brioche und anderen französischen Leckereien samt Kaffee doch noch im Freien genossen werden konnten. Rund um die Kirche wurde munter geplaudert. (zsr)

Quelle: HNA

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