Beim 25. Fest der leisen Töne gab es viel Musik und einen heiteren Blick zurück

Erinnerungen im Höllchen

Routiniers aus dem gastgebenden Habichtswalder Ortsteil: Beim Fest der Vereine setzte der Musikverein Dörnberg den musikalischen Schlusspunkt. Fotos:  Hoffmann

Habichtswald. Es hat jetzt sogar seine eigene Hymne, das Fest der leisen Töne. Zur Eröffnung am Freitagabend sang die Gruppe „Spielfeld“ den Höllchenfans aus dem Herzen: „Ob es regnet oder ob die Sonne lacht, hier wird Musik gemacht.“

Musik gab es dann reichlich, als Strohballen, Lagerfeuer und Kultur vom Feinsten das Waldstück in ein gemütliches Open-Air-Wohnzimmer verwandelten. Ums Wetter mussten sich die Veranstalter auch keine Sorgen machen. Die 25. Auflage des Habichtswalder Juwels, wie Bürgermeister Thomas Raue die Veranstaltung gerne bezeichnet, war zumindest an den ersten beiden Tagen von der Sonne verwöhnt.

War es anfangs eher ein Insider-Tipp, der nur einen kleinen Kreis von Enthusiasten auf das Waldgelände lockte, hat sich das Fest der leisen Töne inzwischen zu einem Kulturereignis für die gesamte Region gemausert. Hunderte Besucher genossen die einmalige Atmosphäre, gingen zum Auftakt auf eine Reise zurück in die Vergangenheit. Eine Talkrunde erinnerte an die ersten Jahre, als alles noch viel kleiner war.

Heitere Anekdoten

Bürgermeister Raue entlockte den Töne-Gründungsmitgliedern und langjährigen Weggefährten Hans Dinant, Rolf Karwecki, Wolfgang Aßhauer und Brigitte Röhling manch heitere Anekdote, bevor die Bühne frei war für drei Tage voller musikalischer Leckerbissen.

Wasteland Green aus Berlin verzauberten mit Songs irgendwo zwischen Folk, Pop, Jazz und Country, bevor der in der Region fast schon legendäre Stolle lässig in den Samstag Abend blueste. Von Pop und Rock über Blues und Soul bis hin zu edlem Chanson war für jeden etwas dabei.

Sogar Freunde traditioneller Marschmusik kamen mit Spielmannszug und Musikverein Dörnberg auf ihre Kosten, beim Tag der Vereine am Sonntagnachmittag. Auch sie hatten sich allerhand einfallen lassen und machten mit Infoständen, kulinarischen Leckereien und jeder Menge sportlicher Angebote das Festwochenende rund. So auch sicher im nächsten Jahr, wenn beim Fest der leisen Töne wieder Musik gemacht wird, egal, ob es regnet oder ob die Sonne scheint.

Von Sascha Hofmann

Quelle: HNA

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