Erneut landeten Chemietoiletten im Singliser See

Zweckentfremdet: Wieder schwamm eine mobile Toilette im Singliser See. Foto: privat

Borken. Siegfried Bank, im Borkener Rathaus für das Seenland mit Stockelache und Singliser See zuständig, ist sauer. Schon wieder wurden am Pfingstmontag die Dixi-Toiletten in den See geworfen und mussten von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs geborgen werden.

„Vor allem am Singliser See amüsieren sich so manche Zeitgenossen auf Kosten der Allgemeinheit“, beschwert sich Bank in einer Pressemitteilung. Das sei besonders im Bereich des Wiesenparkplatzes vor dem Stadtteil Gombeth der Fall. Von dort nehme das Unheil regelmäßig seinen Lauf.

„Von einer Minderheit mit dem Hang zu Vandalismus lassen wir uns den Freizeitspaß am Singliser See nicht verderben.“

Siegfried Bank

Die Insel im See wird zum Müllplatz, Äste und Zweige werden für Lagerfeuer abgebrochen oder abgeschlagen, Rasenflächen durch Grillen verbrannt. „Höhepunkte sind jedoch das Testen der Schwimmfähigkeiten der dort aufgestellten Dixi-Toiletten“, schreibt Bank.

Vandalismus dieser Art bleibe allerdings fast immer ohne Folgen: Keiner habe etwas gesehen, keiner habe etwas beobachtet.

Sollte die Kommune die mobilen Toiletten am Singliser See entfernen? „Nein! Von einer Minderheit mit dem Hang für Vandalismus und Zerstörung lassen wir uns den Freizeitspaß am Singliser See nicht verderben“, betont Siegfried Bank. (red)

Quelle: HNA

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