In Allendorf feierten die Frielendorfer Einsatzabteilungen das Gemeindefeuerwehrfest

Für Ernstfall gewappnet

Feuerwehrnachwuchs übt für den Ernstfall: (von links) Jonah Orth, Moritz Klippert, Felix Bechstein und Nicolas Klippert verbinden Jonas Budesheim. Fotos: Rose

Frielendorf-Allendorf. Buchstäblich rot sahen am Wochenende die Allendörfer: Denn ein ganzes Wochenende lang war der Frielendorfer Ortsteil fest in der Hand der Brandbekämpfer. Die bewiesen, dass sie bestens für den Ernstfall ausgerüstet und vor allem ausgebildet sind. Ausrichter des Gemeindefeuerwehrtages war die Wehr in Allendorf, die gleichzeitig mit den Kameraden der umliegenden 14 Wehren ihren 110. Geburtstag feierte.

Gemeindebrandinspektor Norbert Mühling und Wehrführerin Sabine Albert organisierten das zweitägige Programm. Am Sonntag stand ein spannender Leistungsvergleich im Mittelpunkt, für den sich die Einsatzabteilungen optimal präpariert hatten.

Meldung und Knotenprüfung

Die Mannschaften kämpften um Punkte und darum, möglichst wenig Fehler auf der Uhr zu haben – und zwar unter möglichst realistischen Einsatzbedingungen, die Funken und die Lagemeldungen sowie eine Knotenprüfung umfasst. Nicht weniger konzentriert waren am Samstag die Kinder und Jugendlichen, die bei den Geländespielen in 17 Gruppen gegeneinander antraten. Fünf hatten sich zudem für den Teil A und B angemeldet. Bei den spielerischen Übungen ging es um Geschicklichkeit, aber auch Wissen für den Notfall sowie Teamfähigkeit: Michel Pfaff, Jonas Maier, Pascal Ulrich und Melina Jung aus Leimsfeld stellten beim Kistenstapeln ihren Zusammenhalt unter Beweis.

Jonah Orth, Moritz Klippert, Felix Klippert und Nicolas Klippert von der Wehr Verna-Allendorf verarzteten Jonas Budesheim, von dem man annahm, dass er sich am Kopf verletzt habe. Cathrin Meiser vom Roten Kreuz kontrollierte zudem, ob die Mannschaften bereits einen korrekten Notruf absetzen können.

Eike Herwig simulierte einen Sturz und ließ sich von Marlene Feger und Alissa Steinauer Kopf und Finger verbinden. Feuerwehrwissen war erst bei Teilnehmern ab zehn Jahren gefragt: Die Jüngeren punkteten unter anderem beim Schlauchwickeln und Zielspritzen, während die 15 bis 18-Jährigen eine Prüfung in der Herz-Lungen-Wiederbelebung bestehen mussten. „Wir sind mit der Resonanz aus der Gemeinde zufrieden“, sagte Sabine Albert.

Festzug zum Abschluss

Der Samstag endete mit einem gemütlichen Kommers, am Sonntag reihten sich die Teilnehmer der Leistungsübung in einen bunten Festzug durch das Dorf ein, bevor sie begleitet vom Spielmannszug zur Siegerehrung übergingen.

Gemütlich und gesellig klang das Gemeindefeuerwehrfest der Frielendorfer Wehren bei guter Stimmung unter den Kameraden aus.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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