Erste Nutzer im Zentrum für Kultur und Soziales

DRK-Kreisverband eröffnet Montessori-Kinderkrippe „Die Dinos“

Startschuss: Als erste Nutzer des zukünftigen Wolfhager Zentrums für Kultur und Soziales zog die DRK-Montessori-Kinderkrippe „Die Dinos“ ein. Darüber freuen sich Leiterin Urte Willmann-Festl (rechts) und ihre Mitarbeiterinnen Marion Köchling (links), Silvia Treichel und Anna Grünwald. Foto: zih

Wolfhagen.  In das Zentrum für Kultur und Soziales in Wolfhagen sind jetzt die ersten Nutzer eingezogen: Die Montessori-Kinderkrippe „Die Dinos“ in Trägerschaft des DRK-Kreisverbandes Kassel/Wolfhagen wurde nun offiziell eingeweiht.

Für die Wolfhager ist das historische Gebäude mit der Hausnummer 1 an der Kurfürstenstraße im Sprachgebrauch noch das Hospital oder auch Internat. Zukünftig befindet sich dort mit einem Gesamtumbauvolumen von 1,5 Millionen Euro das Zentrum für Kultur und Soziales - und die neue Kinderkrippe.

Die von der Erzieherin Urte Willmann-Festl mit ihren Kolleginnen Marion Köchling, Silvia Treichel und Anna Grünwald geleitete Betreuungseinrichtung ist für zehn Plätze für Kinder ab dem ersten Lebensjahr ausgelegt. Der Betrieb mit neun Mädchen und Jungen läuft bereits seit vier Wochen. Urte Willmann-Festl: „Wir haben aber schon eine Warteliste für weitere Aufnahmewünsche.“

Die verschiedenen Räumlichkeiten der neuen Dino-Kinderkrippe wurden nach neuesten pädagogischen und architektonischen Gesichtspunkten gestaltet.

Die hellen Räume erfüllten die Rundum-Betreuung von unter Dreijährigen nach den Kriterien der Montesorri-Pädagogik optimal, sagt Willmann-Festl. Im Mittelpunkt dieses Ansatzes steht das selbststätige Lernen. Die Aufgaben der Betreuerinnen bestehen vor allem in der Vorbereitung der Lernumgebung und einer Lernbegleitung.

Bürgermeister Reinhard Schaake: „Mit der Inbetriebnahme der DRK-Dino-Kinderkrippe liegt die Stadt Wolfhagen weit über dem Landestrend für einen Rechtsanspruch von Kinderbetreuungsplätzen.“ Die Stadt investiert jährlich 2,5 Millionen Euro in die Kinderbetreuung, davon fließen durch Gebühren lediglich eine Million Euro zurück zur Stadt.

Kleine Wölfe folgen noch

Die Dinos werden nicht lange allein im Zentrum für Kultur und Soziales sein. Bald werden dort auch die derzeit noch in den Räumen der Stadthalle untergebrachten „Kleinen Wölfe“ des Montessori-Kinderhauses eine neue Heimstatt im historischen Gebäude finden. (zih)

Quelle: HNA

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