Im Bad Zwestener Kurpark ist an Ostern viel los – 2000 Ostereier wurden versteckt

Erst ist es heiß, dann bunt

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Das Körbchen füllte sich schnell: Katrin Grau und Tochter Leonie aus Borken machten mit beim Ostereiersuchen im Kurpark.

Bad Zwesten. Zum Osterfest lädt der Bad Zwestener Kurpark nicht nur zum Flanieren ein, sondern lockt seit Jahren mit ganz besonderen Attraktionen scharenweise die Besucher an.

Seit Anfang der fünfziger Jahre gehört das Entzünden des Osterfeuers in Bad Zwesten zur Tradition am Karsamstag. War es früher der Kur- und Verkehrsverein, der alles organisierte, so hat es seit ein paar Jahren die Feuerwehr übernommen.

Die Experten für Brandschutz sorgten dafür, dass der erst am Samstagvormittag aufgestapelte Holzstoß vorschriftsmäßig verbrannte. Zur Sicherheit hatten sie ein Löschfahrzeug mit Wassertank dabei, das aber nicht zum Einsatz kam.

Zu Gast an der Eierbar am Kurhaus: Burkhard Ulig und Christel von Urff genossen die Ostereier mit Salz und Senf.

Ungewohnt war nur der Zeitpunkt des Entzündens. Weil ein Fernsehteam Dreharbeiten vornahm, wurde schon angezündet, als es noch sehr hell war und die Mücken im Sonnenlicht tanzten. Im nächsten Jahr wird es wieder entfacht, wenn es dämmert.

Am Ostermontag machten sich Kinder und Erwachsene schon frühzeitig auf die Suche nach den 2000 gekochten und bunt gefärbten Ostereiern, die im ganzen Kurpark unter Bäumen, Büschen und Sträuchern versteckt worden waren.

Pünktlich um neun Uhr begann bei herrlichem Sonnenschein das muntere Treiben. Wie Christine von Urff vom Bad Zwestener Kur- und Verkehrsverein sagte, wurden bereits am frühen Morgen die Eier im gesamten Park versteckt, dazu von fleißigen Osterhasen immer wieder nachgelegt. Während die Kinder mit Körbchen auf die Suche gingen, hatten sich einige Erwachsene an der Eierbar bedient. Dort konnte man Eier vor Ort verspeisen, es wurden Salz, Maggi und Senf bereitgestellt.

Für musikalische Unterhaltung sorgte Alleinunterhalter Horst Michel sowie ein Mitmachspaß mit den Kinder der Tanzgruppe von Dorothee Baselli.

Quelle: HNA

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