Bei einem Festgottesdienst in der Petrus-Gemeinde erklang das neue Instrument

Erste Töne auf der Orgel

Organisten bei der Orgelweihe: (von links) Hermann Otto, Dieter Schmidt-Staub, Dr. Siegfried Schwertner, Regina Fehling, Dorothy Jenkins, Doris Rudzinski, Nadine Vollmar. Foto: nh

Homberg. Eine Orgelweihe – so etwas erlebt auch die Kreis- und Reformationsstadt Homberg nur selten. Organistin Regina Fehling brachte die neue Orgel zum ersten Mal für die Gemeinde zum Klingen.

Fehling spielte „Komm, Heiliger Geist, Herre Gott“ von Johann Sebastian Bach und sorgte damit für knisternde Spannung im Kirchenraum. Einige der Besucher kamen von weit her, um an dem von Chor und Organisten reich ausgestalteten Festgottesdienst teilzunehmen.

Anregende Festpredigt

Die Weihehandlung nahm der Pfarrer der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde (Selk), Tilman Stief, vor. Die Predigt hielt der Uelzener Festprediger Hermann Otto. Dieser brachte mit anregenden Worten und kleinen Gesangseinlagen die Gemeinde zum Schmunzeln, regte aber auch zum Nachdenken an.

Am Ende des Festgottesdienstes sang der Homberger Selk-Chor „Halleluja – Lobet Gott in seinem Heiligtum“. Die Selk-Sprengelkantorin Nadine Vollmar begleitete den Chor dazu auf der Orgel. Im Anschluss hatten die Besucher Gelegenheit sich eingehend über die neue Orgel zu informieren.

Der Heidelberger Orgelsachverständige, Dr. Siegfried Schwertner, erläuterte die Funktionswiese und verglich die Orgel mit einem Haus: Die Orgelwerke seien wie Wohnungen und die Registerbezeichnungen die Bewohner. Anklingeln könne man über die Register und und die Pedale stellten das verbindende Treppenhaus dar, erklärte er.

Diese kurzweilige und humorige Präsentation fand ihren Abschluss in der Vorstellung einzelner Register und Register-Kombinationen durch entsprechende Orgel-Literatur.

Ausklang mit Orgelmusik

In der Pause genossen die Gäste sowohl im Lutherischen Jugendgästehaus als auch in einem eigens aufgestellten Zelt interessante Begegnungen, einen regen Gedankenaustausch und das Suppen-Buffet.

Zum Ausklang spielten befreundete Organisten aus ganz Deutschland Orgelliteratur aus unterschiedlichen Epochen. (dir)

Quelle: HNA

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