Open-Air-Konzert: Slowenische Band war zu Gast

Sie erweckten die Totenkirche mit Jazz

Die Band ist sein Leben: Klarinettist Borud Bucar. Foto: Heist

Treysa. Swing, Ragtime, Blues und Dixieland – für Jazzfreunde hielt der „Musikalische Dämmerschoppen“ am Samstagabend in der Treysaer Totenkirche einen Höhepunkt der Open Air-Konzertsaison bereit. Die international renommierte Greentown Jazzband aus Ljubljana spielte auf und bot traditionellen Jazz auf hohem Niveau.

In der sonnendurchfluteten Kirchenruine sorgten die Musiker um den slowenischen Klarinettisten und Bandleader Borud „Bodo“ Bucar für einen heiter-beschwingten Abend in stimmungsvoller Atmosphäre.

Zusammen mit Marjan Petrej (Posaune), Dominik Krajncan (Trompete), Marko Petrusic (Piano), Lado Rebrek (Kontrabass) und Ratko Divjak (Schlagzeug) präsentierte Bucar mitreißende Interpretationen bekannter Werke von Fats Waller, Duke Ellington, George Gershwin und Acker Bilk.

Balladen und getragene Melodien wie „Black and Blue“, „Some of These Days“ und „Stranger on the Shore“ begeisterten das Publikum ebenso sehr wie die flotte Musicalnummer „Ain’t She Sweet“, „Somebody Loves You“ und das bekannte „Bei mir bist du schön“.

„1982 hab ich diese Band gegründet und seitdem bin ich ein glücklicher Mann“, sagte Bucar, als er gegen Ende des Konzertes seine Band vorstellte, die sich aus alten und neuen Mitgliedern zusammensetzt.

Aufgefordert durch den Applaus und die Rufe des Publikums verabschiedete sich die Greentown Jazzband mit einer Zugabe. „I Can Give You Anything but Love“ und „Mood Indigo“ erklangen.

Veranstaltet wurde das Konzert von der Stadt Schwalmstadt. (zhk)

Quelle: HNA

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