Wohngebiet Roter Rain

Fritzlarer Baugebiet wird erweitert – 87 Grundstücke geplant

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Baustart: (von links) Uwe Erbe, Martin Inder, Eberhard Dippolter, Joachim Kothe, Dieter Prießnitz, Anna Schreiner, Herbert Clobes, Gerhard Schütt, Andreas Eike, Martin Heer, Uwe Seifert, Alexander Wilhelm und Hartmut Spogat.

Fritzlar. Das Wohngebiet Roter Rain östlich von Fritzlar bekommt Zuwachs. Jetzt war der symbolische Spatenstich für den Roten Rain IV.

Wie Bürgermeister Hartmut Spogat sagte, zeichne sich die Dom- und Kaiserstadt durch einen hohen Wohnwert und eine steigende Attraktivität aus. Die positive Entwicklung der Einwohnerzahl zeige das deutlich. Die Nachfrage nach Bauplätzen sei auch nach Planungsbeginn weiter gestiegen. Momentan, so der Bürgermeister, gebe eine Interessentenliste mit über 130 Bauwilligen, die ab Juli Grundstücke erwerben und voraussichtlich ab Januar 2019 bauen können.

Bis Ende November wird der Vorausbau abgeschlossen sein. Der Grundstückspreis wird erst noch durch die Stadtverordnetenversammlung am 14. Juni festzulegen sein.

An Vorzügen für das neue Baugebiet nannte Spogat unter anderem die nebenan im Roten Rain III stehende Kindertagesstätte St. Josef, die Nutzung von regenerativer Energie (Biogas) durch den Anschluss an ein vorhandenes Blockheizkraftwerk, die direkte Busverbindung sowie den Breitbandausbau mit Glasfaserkabel bis in die Wohnhäuser.

Neue Bauplätze

Das Baugebiet Roter Rain IV hat eine Gesamtfläche von etwa 60 000 Quadratmeter. Im ersten Bauabschnitt stehen 48 Bauplätze mit je 602 bis 846 Quadratmeter Grundstücksfläche zur Verfügung, im zweiten Bauabschnitt kommen dann nochmals 39 Bauplätze hinzu. Straßennamen werden Akazienweg, Ulmenweg, Erlenweg und Eichenweg sein.

Zurzeit leben in den Baugebieten Roter Rain 1, 2 und 3 etwa 850 Personen. Die Erschließung des neuen Baugebietes erfolgt über die Hessische Landgesellschaft. Versorgungsträger wird die Energie Waldeck-Frankenberg. Außerdem beteiligt sind das Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg (Wasserleitungen) sowie Telekom und Unitymedia mit der Infrastruktur zur Telekommunikation, unter anderem beim Breitbandausbau. Die Bauausführung hat die Firma Bickhardt-Bau aus Kirchheim. Die Auftragssumme beträgt 3,35 Millionen Euro.

Die Haupterschließungsstraßen werden asphaltiert, die Gehwege gepflastert. Ein zusätzlicher Gehweg zwischen Roter Rain III und Roter Rain IV wird mit Grünflächen angelegt, dazu der Lärmschutzwall entlang der A 49 verlängert. Die Bauleitung hat das Ingenieurbüro Heer aus Fritzlar.

Quelle: HNA

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