CDU erzielt überall ein sattes Plus

Schwalm-Eder. An alte Zeiten konnte die SPD im Wahlkreis 170 (Schwalm-Eder/Frankenberg) beim Bundestagsergebnis zwar nicht anknüpfen, aber aufwärts ging es für die Genossen.

In der Heimatgemeinde von Dr. Edgar Franke (SPD) und Bernd Siebert (CDU) legt die SPD bei den Zweitstimmen leicht zu (38,8 Prozent, plus 3,2 Prozent), aber eben nicht so kräftig wie die CDU (plus 5,7 Prozent auf 32,1 Prozent).

Das ist symptomatisch, denn die CDU, die es beim vorigen Mal auf 29 Prozent der Zweitstimmen im Wahlkreis gebracht hatte, verzeichnet beachtliche Zuwächse, zum Beispiel in Fritzlar ein sattes Plus von 8, 5 Prozent. Dort erzielen die Christdemokraten 43,7 Prozent. In sämtlichen Schwalm-Eder-Kommunen legen die Christdemokraten deutlich zu, gerade in tradionell eher roten Kommunen wie Jesberg (plus 8,2 Prozent) und Schrecksbach (plus 8,9 Prozent).

Klarer Verlierer ist auch im Schwalm-Eder-Kreis die FDP. Sie bekam etwa in Neuental 6 Prozent (2009: 13,3 Prozent), in Willingshausen ging es sogar um 13,4 Prozent abwärts für die Liberalen, sie kommen noch auf 5,1 Prozent der Zweitstimmen. Melsungen, wo die FDP vor vier Jahren über 16 Prozent der Zweitstimmen errang, geht es um 9,6 Prozent der Zweitstimmen auf nur noch 6,5 Prozent.

Bündnis 90/Die Grünen verzeichnen bei den Bundestagsstimmen (Zweitstimmen) überall im Wahlkreis 170 Verluste. In der Hochburg Bad Zwesten ging es von 12,5 Prozent zwar um nur 0,6 Prozent auf 11,9 Prozent hinunter, anderswo fiel das deutlicher aus, zum Beispiel in Borken geht um 1,9 Prozent für die Grünen abwärts, in Körle haben sie noch 9 Prozent (2009: 11 Prozent).

Die Linke, die vor vier Jahren auf 9,2 Prozent der Zweitstimmen gekommen war, fällt im Wahlkreis 170 zum Teil kräftig, so in Ottrau von 11,3 auf nun 5,5 Prozent der Zweitstimmen. In der Kreisstadt Homberg ging es für die Linke ebenfalls abwärts auf 5,7 Prozent (minus 3,5 Prozent). (aqu)

Quelle: HNA

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