Europaparlament, Bürgermeister und Landrat: So laufen die Wahlen

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Viel zu tun: Der stellvertretende Wahlleiter in Homberg, Jochen Bottenhorn, zeigt die verschiedenen Stimmzettel.

Im Schwalm-Eder-Kreis ist für Wahlberechtigte und -helfer viel zu tun: Neben der Europawahl wird in Homberg ein neuer Bürgermeister gewählt, im Schwalm-Eder-Kreis steht außerdem noch die Landratswahl auf dem Programm.

"Wir haben im Vergleich zur Bundestagswahl im vergangenen Jahr 200 weniger Stimmen durch Briefwahl erhalten", erklärt Joachim Bottenhorn, stellvertretender Wahlleiter in Homberg. Und fügt hinzu: "Wenn diese Zahlen stellvertretend für die gesamte Wahlbeteiligung sind, haben wir doch etwas mehr Beteiligung erwartet." Sollte es bei der Bürgermeisterwahl zur Stichwahl kommen, geht die Arbeit am Montag gleich weiter: "Ganz Homberg geht von diesem Fall aus. Morgen müssen dann sofort die neuen Stimmzettel vorbereitet werden", sagt Bottenhorn.

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Auch im Waberner Ortsteil Hebel ist Endspurt am Wahlsonntag - und niemand ist da. Die vier Wahlhelfer Michael Schäfer, Mike Altenbrand, Jens Pfleging und Claudia Gallwitz (von links) haben einen einsamen Sonntagnachmittag hinter sich. Auch in Wabern müssen die Wahlberichtigten ihre Stimmzettel für die Landrats- und Europawahl ausfüllen. "Für Europawahlverhältnisse ist die Beteiligung okay. Im Vergleich zur Bundestagswahl kommen aber deutlich weniger Leute", gibt Pfleging zu Protokoll. Demnach läge die Wahlbeteiligung bei ungefähr 35 Prozent.

Auch im Wahllokal Remsfeld, einem Ortsteil der Gemeinde Knüllwald, ist wenig Andrang: "Im Vergleich zu anderen Wahlen ist die Beteiligung nicht besser oder schlechter", erklärt Wolfgang Kehr aus dem Wahlvorstand. Besonders am Vormittag nach dem Gottesdienst war der Andrang recht groß. "Der Remsfelder liebt es, wenn er den Gang zur Wahl mit etwas anderem verbinden kann", sagt der stellvertretende Wahlleiter Andre Jurgilewitsch. Positiv: Auch viele Jüngwähler haben in der Knüllgemeinde ihren Stimmzettel ausgefüllt. (khi)

Quelle: HNA

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