Minister Dr. Thomas Schäfer war zu Gast

CDU-Neujahrsempfang: Exkursion durch Finanzwelt

Finanzpolitscher Auftakt beim Neujahrsempfang der CDU-Neukirchen: von links Bürgermeister Klemens Olbrich, Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, Bundestagsabgeordneter Bernd Siebert, Fraktionsvorsitzende Veronika Backes, Stadtverbandsvorsitzender Jürgen Lepper und Staatssekretär Mark Weinmeister. Foto: Grede

Neukirchen. Einen finanzpolitischen Rundumschlag lieferte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer am Freitagabend in Neukirchen im Hotel Combecher. Zum 17. Mal hatte der CDU-Stadtverband zum Neujahrsempfang eingeladen.

Stadtverbandsvorsitzender Jürgen Lepper begrüßte neben dem sichtlich erkälteten Gastredner auch den Bundestagsabgeordneten und CDU-Kreisvorsitzenden Bernd Siebert, Staatssekretär Mark Weinmeister und knapp 100 Gäste, darunter unter anderem die CDU-Kreistagsfraktion, Vertreter der Neukirchener Parteiverbände und Bürgermeister und Parteifreunde aus den Nachbargemeinden.

Maastricht-Kriterien („Der erste Defizitsünder war Deutschland.“), Finanzkrise („Wenn wir Deutschen es nicht schaffen, wie sollen es die anderen dann schaffen?“), Fiskalpakt („So kurzfristig - ein irrsinniger Erfolg.“), Länderfinanzausgleich („Das erzeugt erhöhte Adrenalinwerte: 13 Länder nehmen, drei zahlen.“) bis hin zum Kommunalen Finanzausgleich („Das Problem: Das Land dividiert sich auseinander.“): Schäfer, der Mann aus dem Marburger Hinterland, lieferte seinen Zuhörern eine knapp sechzigminütige, aber dennoch kurzweilige Exkursion durch die Finanzwelt aus der Sicht der Christdemokraten.

Die Staatsverschuldung gelte es in den Griff zu bekommen lautete der Tenor seiner Rede - nicht nur als Vorbild in Europa, sondern auch mit Blick auf zukünftige Generationen, die den demografischen Veränderungen Rechnung tragen müssten. Ein erster Schritt sei die Schuldenbremse gewesen. Denn „die Schulden, die wir nicht in den Griff bekommen, kommen auf die nächste Generation als Abgabenlast zu“, schwor der Finanzminister auf eine Zukunft im Zeichen von Sparmaßnahmen ein.

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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