Reaktion auf Leserbrief zum Ehrenbürgermeister

Bürgermeister Färber: Kritik an Heinrich Rudolph ist verleumderisch

Edermünde. Die in einem Leserbrief von Andrea Klütterman an Ehrenbürgermeister Heinrich Rudolph geäußerte Kritik hat Edermündes Bürgermeister Karl-Heinz Färber auf den Plan gerufen. Hier werde versucht, einen Keil in die Dörfer zu treiben.

Da habe der verdiente Ehrenbürgermeister Heinrich Rudolph auf Einladung der HNA anlässlich seines 90. Geburtstages aus seiner langjährigen Tätigkeit geplaudert, und in der Berichterstattung seien einige Besonderheiten der damaligen Zeit herausgegriffen worden. Andrea Klüttermann fühle sich dadurch ins schlechte Licht gerückt. Die Äußerungen von Heinrich Rudolph als "Scheißhausparolen" zu bewerten, sei aber geschmacklos.

Rudolph habe gerade in Zeiten der Gebietsreform absolut integrierend gewirkt. Zeitzeugen könnten das bestätigen, erklärte Färber.

Aus der Anwesenheit des Ersten Beigeordneten Günter Höhmann eine Verbindung zu heutigen kommunalpolitischen Ereignissen (Wasserversorgung Besse) zu konstruieren, sei an den Haaren herbeigezogen und reine Stimmungsmache.

Die Schlussfolgerung von Andrea Klüttermann, man wolle "einen Keil zwischen die Ortsteile treiben, Unfrieden stiften und die Stimmung aufheizen", sei verleumderisch und deshalb sehr verwerflich.

Die Ebene einer sachlichen Diskussion zur Besser Wasserversorgung hätten die maßgeblichen Vertreter der Bürgerinitiative unter Führung von Stefan Klüttermann schon lange verlassen.

Mit der plakativen Polemik an der Scheune eines Landwirtes am Ortseingang drangsalierten die Verantwortlichen erneut einen Großteil der Bürger Edermündes. Aber auch Gäste und Besucher würden überflüssiger Weise attackiert. Gerade dieses Verhalten treibe den Keil in die Dörfer. (hro)

Quelle: HNA

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