NVV segnet neue Preistabelle ab - Gültig ab 9. Dezember

Fahrscheine meist zehn Cent teurer

Wolfhagen. Durschnittlich erhöht der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) die Fahrpreise zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember um 3,5 Prozent. Doch fast alle Einzelfahrscheine werden nicht exakt um diesen Wert teurer, sondern um zehn oder 20 Cent.

Fünf-Cent-Schritte sind bei der Preisanhebung derzeit nicht möglich, weil die Fahrscheinautomaten keine Fünf-Cent-Stücke annehmen..

Die neue Preistabelle, die der HNA vorliegt, ist jetzt vom NVV-Aufsichtsrat genehmigt worden. Diese zweite Runde behielt er sich vor, obwohl er in der ersten Runde die prozentuale Anhebung billigte.

Um durchschnittlich 3,5 Prozent mehr Geld aus dem Fahrscheinverkauf erzielen zu können, ist eine auf die einzelnen Ticketpreise prozentual unterschiedlich hohe Preisanhebung nötig.

So werden Einzelfahrscheine für Erwachsene in der Preisstufe 5 (Beispiel: Kassel - Wolfhagen oder Kassel - Hofgeismar, 6,40 Euro) nicht teurer. Kinder von sechs bis 14 Jahren müssen in derselben Preisstufe aber bald 3,60 Euro statt 3,50 Euro zahlen. Obwohl der Preis für den Einzelfahrschein nicht steigt, wird die Wochenkarte dieser Kategorie um einen Euro teurer und kostet dann 39,50 Euro. Anstieg: 2,59 Prozent, also unterdurchschnittlich.

Für Einzeltickets in der Preisstufe 8 (Erwachsene) gilt das Gleiche: keine Preissteigerung. Aber: Kinder zahlen in dieser Kategorie künftig 20 Cent mehr und dann 5,80 Euro statt 5,60 Euro. Prozentualer Preissprung: 3,57 - also überdurchschnittlich.

Dennoch kommen Kinder relativ glimpflich davon: Bis zur Preisstufe 3 (2,30 Euro) bleiben die Preise für den oft kurze Strecken fahrenden Nachwuchs stabil. Bei Monatskarten müssen erwachsene NVV-Kunden künftig bis zu sieben Euro (Preisstufe 10) mehr hinlegen. Macht pro Jahr: 84 Euro. Die Jahreskarte dieser Kategorie wird 70 Euro teurer, kostet bald 2260 Euro. ZUM TAGE, HINTERGRUND

Von Jürgen Umbach

Quelle: HNA

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