Beiseförther Märchenmühle und Kneippanlage wurden für den Frühling fit gemacht

Farbe für den Froschkönig

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Alles wieder am richtigen Platz: Volker Komiske und Ludger Pannenbecker (von links) stellten die Miniaturhäuser der Märchenmühle auf und schraubten sie gut fest.

Beiseförth. Hänsel und Gretel, der Froschkönig und die Prinzessin, der gestiefelte Kater und Frau Holle – sie und weitere Märchenfiguren haben wieder ihren angestammten Platz in der Märchenmühle eingenommen. Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins haben die Figuren am Ortsrand von Beiseförth aufgebaut.

Sie stammen aus den 13 bekanntesten Märchen der Brüder Grimm. Schon Tage vorher hatten die Mitglieder des Vereins die Anlage von Laub und Unkraut befreit. „Wir haben säckeweise Laub weggebracht. In diesem Jahr war es ganz schlimm“, berichtete Helmut Schmelz. Nachdem alles sauber war, ging es an den Aufbau. Ein Foto diente als Vorlage, um alles wieder am vorgesehenen Platz abzustellen. Es musste gehämmert, geschraubt, gekehrt, ausgerichtet und kräftig geschrubbt werden bis die acht Männer des Vereins die Märchenmühle wieder komplett platziert hatten.

Abstandhalter und schwere Platten waren schon im vergangenen Jahr unter den Miniaturhäusern befestigt worden, damit das Wasser besser abfließen kann und nichts zu faulen beginnt. Das Miniaturdorf hat den Winter und die vergangene Saison gut überstanden. Nur der Froschkönig wurde von Barbara Engel von der Kunst- und Kulturmühle farblich aufgefrischt und die Prinzessin aus dem Märchen Aschenputtel hat nun Ersatz. „Die Arme der Prinzessin waren abgebrochen und wir haben sie provisorisch wieder angeklebt. Als Reserve haben wir uns dann eine neue Prinzessin gekauft“, berichtete Hans-Georg Horchler.

Zum Schluss wurden noch die laminierten Handzettel angebracht. Darauf kann man die 13 Märchen nachlesen.

Doch auf die Helfer wartete noch mehr Arbeit. Auch die Kneippanlage gegenüber der Märchenmühle musste für den Saisonstart fit gemacht werden. Das Wasserbecken für die Arme und das Tretbecken wurden kräftig geschrubbt. Als alles sauber war, hieß es Wasser marsch. Hans Krippendorf drehte den Hauptwasserhahn auf. Eiskalt strömte das Wasser aus dem Beisenberg in die Becken und nun steht dem erfrischenden Kneippen nichts mehr im Weg.

• Die Märchenmühle sowie die Kneippanlage sind von April bis Oktober zu besichtigen beziehungsweise zu nutzen. Von 20.30 Uhr bis 23 Uhr ist die Anlage beleuchtet.

Von Christina Grenzebach

Quelle: HNA

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