Farbenhaus Hephata bringt Menschen zusammen

Blick auf die Kunst: links Kursleiterin Sabine Brusius und Teilnehmerin Elisabeth Löwe. Foto:s Daher

Treysa. Farben, Leinwände und verschiedene kreative Köpfe in einem Raum: Das Atelier Farbenhaus Hephata bietet Malkurse für Menschen mit und ohne Behinderung an.

An jeweils drei Tagen können für zwei Stunden unterschiedliche Techniken ausprobiert und verschiedene Materialien verwendet werden. Dahinter steckt die Idee, dass gehandikapte Menschen integriert werden, indem sie gemeinsam mit anderen Kurse absolvieren.

So, wie Torsten Streck. Der Hephata-Bewohner wird im Schnupperkurs tatkräftig unterstützt, kann aber seiner Kreativität freien Lauf lassen. Voller Freude malt er an seinem Bild. Genauso wie die Teilnehmer ohne Behinderung. Elisabeth Löwe und Renate Spannknebel haben sich angemeldet und pinseln emsig, worauf sie gerade Lust haben. Alle dürfen malen, was ihnen gerade in den Sinn kommt. Mangelt es einmal an Ideen, gibt es Anregungen.

Kunst erlebbar machen

Verwendet Buntstifte für seine Arbeiten: Torsten Streck.

„Wir wollen Kunst für die Menschen erlebbar machen“, beschreibt Kursleiterin Sabine Brusius. Die Heilpädagogin ist in Hephata beschäftigt und malt privat gerne. Für sie ist es der „Idealfall, dass Menschen mit und ohne Behinderung aufeinander treffen“.

Das Farbenhaus ist seit Mai in der Treysarer Wagnergasse ansässig, zuvor war es in Jesberg im Hofgut Richerode zu finden. Der neue Standort wurde gewählt, um die Einrichtung zentraler zu platzieren und Menschen mit Behinderung noch besser einbinden zu können, denn Fahrtwege werden reduziert. Die Schwelle für Teilnehmer liegt bewusst niedrig, besondere Vorkenntnisse werden nicht benötigt. Jeder ist willkommen, sich auszuprobieren und etwas Kreatives im Farbenhaus herzustellen. (jox)

Quelle: HNA

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