In den Melsunger Geschäften haben bislang kaum Menschen Geschenke umgetauscht

Nicht originell, aber praktisch: Im Modehaus Vockeroth sind vor Weihnachten viele Gutscheine verkauft worden, wie Mitarbeiterin Sarah Ackermann berichtet.

Melsungen. Das passende Geschenk zu finden, ist nicht einfach. Das zeigt sich jedes Jahr aufs Neue nach dem Weihnachtsfest. Denn dann werden einige Gaben wieder in den Geschäften umgetauscht. Wir haben uns bei den Melsunger Händlern umgehört.

„Ringe, die verschenkt werden, sind oft zu klein oder zu groß“, sagt Ramona Kehl. Gerade hat die Mitarbeiterin des Juweliers Köhler ein Schmuckstück zurückgenommen, weil es zwar gefiel, aber nicht passte. Das gleiche in der richtigen Größe ist schon bestellt. Dass eine Kette, eine Uhr oder ein Ring dem Beschenkten gar nicht zusage und er es deshalb umtauschen wolle, komme hingegen sehr selten vor.

Gutscheine sind beliebt

Eine große Umtausch-Welle gibt es auch im Modehaus Vockeroth dieser Tage nicht. „Die kommt erfahrungsgemäß erst im Januar“, weiß Mitarbeiterin Sarah Ackermann. Und dann würden auch die meisten der Gutscheine eingelöst, die vor dem Fest über den Ladentisch gegangen sind. „Viele Menschen wissen nicht, was sie schenken sollen, da ist diese Möglichkeit praktisch“, erklärt Ackermann die Vorliebe für Gutscheine.

Als „ganz normal“ bezeichnet Marion Distler vom Wäsche-Eck Viakofsky den Kundenzulauf zwischen den Feiertagen. Viele Umtäusche habe es bislang nicht gegeben. Vielleicht auch deshalb, weil in diesem Jahr oft wärmende Nachtwäsche statt Dessous verschenkt wurde. „Das ist weniger problematisch bei den Größen.“ Aber auch eine gute Beratung vor dem Kauf zahle sich aus. „Wir fragen zum Beispiel nach dem Alter der beschenkten Person und versuchen so, den persönlichen Geschmack zu treffen“, sagt Distler. Das scheint gelungen zu sein. (fil)

Quelle: HNA

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