Liberale bestätigen Ripke als Vorsitzenden

FDP: Poller ein Jahr auf Probe öffnen

Homberg. Der FDP-Stadtverband in Homberg hat in ihrer Jahreshauptversammlung Manfred Ripke als Vorsitzenden in seinem Amt bestätigt.

Ripke betonte, dass sich die FDP auch weiterhin für das Wohl der Stadt einsetzen wolle und es an der Zeit sei, über die Freigabe der Westheimer Straße nachzudenken. Derzeit wird die Straße in der Altstadt ab 11 Uhr durch einen Poller versperrt. „Die Umleitung über die Bischoffstraße haben seinerzeit alle Fraktionen zwar gemeinsam so getragen, allerdings mit der Option, dieses Verfahren innerhalb einer gewissen Zeit zu prüfen.“

Ein Jahr auf Probe

Der Stadtverband schlägt einen einjährigen Versuchszeitraum vor. Insbesondere auch mit Blick auf die Belebung des Wochenmarktes sei das sinnvoll. Niemand würde schließlich einen Sack Kartoffeln zig Meter vom Marktstand bis zu einem Auto tragen wollen. Wichtig sei, dass die Ladenbesitzer die Parkplätze für ihre Kunden frei geben, statt sie selbst zu nutzen.

Zudem sprach sich Ripke für eine Begrenzung der Parkzeiten in der Kernstadt auf eine halbe Stunde aus. Und: Die gesamte Westheimer Straße müsse als verkehrsberuhigte Zone eingerichtet werden. Für den Bereich der Untergasse sollte die Parkzeit ebenfalls auf eine halbe Stunde begrenzt werden. Für besondere Veranstaltungen auf dem Marktplatz müssten jedoch alle Zufahrten zum Platz gesperrt werden.

Vorstand gewählt

Im Verlauf der Versammlung wurden folgende Mitglieder in den Homberger FDP-Vorstand gewählt: als stellvertretende Vorsitzende Helga Kehl und Walter Wilks, als Schatzmeister Lars Grein und als Beisitzer Georg Albert, Florian Heinemann, Jürgen Weber, Holger Jütte, Joseph Nadenau, Martin Kühne und Dirk Vogel. Kraft seines Amtes als Magistratsmitglied ist Heinz Engelhardt ebenfalls Mitglied des Vorstandes. Als Rechnungsprüfer wurden Alwin Altrichter und Marion Ripke gewählt.

Gastredner während der Jahreshauptversammlung war FDP-Kreisvorsitzender Nils Weigand. Er betonte, dass die Kreistagsfraktion gegen die Übernahme von Anteilen an der Eon durch den Landkreis sei. (red)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare