Deutsch-Französischen Jugend- und Familienbegegnungen in der 44. Auflage

Feiern, Touren und Flüge

Mit Kleinstflugzeug unterwegs: Die Jugendlichen flogen in Frankreich über Montélimar und das Rhônetal. Foto: privat

Schwalm. Die 44. Deutsch-Französischen Jugend- und Familienbegegnungen der Europa Union im französischen Cléon d’Andran und in Wasenberg waren aus Sicht der Veranstalter wieder ein Erfolg. „Thema, Programm und Beteiligung waren sehr gut,“ stellt das Leitungsteam in einer Pressemitteilung fest.

Ortsvorsteher Wolfgang Schwalm sowie Volker Damm und Heike Wolf (alle Wasenberg) und Heinz Wagner (Schwalmstadt) hatten gemeinsam sowohl die Studienfahrt in die Provence wie auch den Gegenbesuch in der Schwalm organisiert.

Höhepunkt in Südfrankreich war – neben vielen Treffen, Essen und Festen – der Flug über Montélimar und das Rhônetal. In Kleinstflugzeugen ging es bis in 700 Meter Höhe, jeweils ein Passagier hinter seinen Piloten geklemmt. Eindrucksvoll waren auf dem weiträumigen Gelände in Ancône die Ausstellung zahlloser Jagdbomber und Kampfjets und die Dokumentation zur technischen Entwicklung der Luftwaffe in Ost und West. Richtig ernst wurde es auf dem Stützpunkt in Orange: Mit dröhnenden Motoren starteten die Nato-Düsenjäger aus der Mirage 2000-Serie, die auch in Afghanistan eingesetzt sind. Ein junger Pilot beantwortete alle Fragen der Jugendlichen, die sich sogar in das enge Cockpit zwängen durften. Vergleichbare Aktionen gabe es auch in Deutschland. Beispielsweise einen Rundflug mit Motorseglern über die Schwalm.

Tagesausflüge mit Kletter- und Wandertouren führten ins Umland nach Willingen und in die Rhön mit Milseburg, Wasserkuppe und Kreuzberg. Vom fast neun Meter hohen Herkules bot sich ein einzigartiger Blick über die frühere Residenzstadt Kassel. Es war kein Zufall, dass zu Beginn der beiden Projekte jeweils kirchliche Feste standen: In Frankreich die große Messe im Kloster von Bonlieu und in Deutschland das Kirchenfest der evangelischen Gemeinden in Ziegenhain. Gemeinsame Feiern wie der Sonntagsbrunch im Wasenberger Kulturhaus, das Mittagessen mit den Landfrauen und der Abschlussabend mit der Großgemeinde und Bürgermeister Heinrich Vesper vertieften die freundschaftlichen Beziehungen, heißt es in der Pressemitteilung weiter. (mso)

Quelle: HNA

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