Feinschliff für das Metal-Festival: 150 Bewerbungen in drei Tagen

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Wie geht es mit Rock am Stück weiter? Die Organisatoren von Rock am Stück sind derzeit dabei, die nächste Veranstaltung zu planen. Nach Doro und Saxon will man das Niveau halten.

Geismar. Nach dem Festival ist vor dem Festival: Die Planungen für Rock am Stück 2016 haben begonnen.

„Wir sind kein One-Hit-Wonder mehr", sagt Miachael Döring von den Veranstaltern von Lohr Bergwerk Rock-Promotion. Denn nach den Auftritten der Metal-Queen Doro 2014 und von Saxon in diesem Jahr, wolle man auch bei der Hauptband das Niveau halten.

Die Hauptband 

„Wir haben eine fette Ideenliste, welche Bands bei uns auftreten könnten“, sagt Döring. Derzeit sei man dabei zu prüfen, was machbar ist. Ziel sei es, wieder eine musikalische Bombe zu zünden. Man sei nun am Feinschliff und den Verhandlungen. „Es wird einige Überraschungen geben und natürlich ist alles außer Popmusik möglich.“

Die Bewerbungen 

Gleich zu Beginn der Planungen für 2016 startet Rock am Stück mit einem Rekord. Während sich im vergangenen Jahr etwa 150 Bands in drei Monaten für einen Auftritt in Geismar beworben haben, brauchte es diesmal nur drei Tage für 150 Bandbewerbungen, sagt Michael Döring. Diese stammten aus ganz Europa. Das sei ein toller Erfolg und schon jetzt ein Garant dafür, dass Rock am Stück 2016 noch besser werde.

Tipps für die Organisation 

Gute Kontakte haben die Geismarer Festival-Macher mittlerweile nach Wacken. So waren sie diesmal bei dem riesigen Metal-Musikfestival hinter den Kulissen und haben sich in Sachen Organisation einige Anregungen geholt. „Die haben 26 Jahre Erfahrung und auch mal so klein angefangen wie wir“, sagt Döring. Klar sei, dass Rock am Stück nicht so werden wolle und auch nicht so sein könne wie Wacken.

Zu dem Festival kamen dieses Jahr 75 000 Menschen - 2000 waren in Geismar. „Da haben wir schon allein durch die hügelige Landschaft eine Begrenzung, sagt Döring und lacht. „Was wir machen, passt in deren Backstage-Bereich“, fügt er an.

Freunde in Wacken 

Man verstehe sich sehr gut mit den Wacken-Organisatoren, was wohl auch an der ähnlichen Vergangenheit liege: 1990 wurde das Wacken-Open-Air gegründet, um eine Auftrittsmöglichkeit für die eigene Band Skyline zu haben. Rock am Stück wurde 2009 gegründet. „Da unsere Band Ex und Hopp nie einen größeren Auftritt bekommen hätte. In Wacken unterstützt ein Landwirt das Festival, bei uns war es anfangs Landwirt Charly Kleinschmit, jetzt sind es Georg und Heinrich Kessler.“

Die Zukunft 

„Wir wollen in kleinen, gesunden Schritten wachsen und uns nicht übernehmen“, sagt Döring. Es sei ein spannendes Thema, in welche Richtung sich Rock am Stück entwickele. Es gehe dabei auch darum, die Menschen aus der Region, zu denen auch viele Familien zählen, weiterhin zu begeistern und so die besondere Atmosphäre zu erhalten. Derzeit denke man darüber nach, den Freitag mit ins Programm aufzunehmen.

Der Vorverkauf 

Ende des Jahres startet der Vorverkauf für Rock am Stück. Das Festival wird am Samstag, 23. Juli 2016 stattfinden. Eine Woche später als üblich. Grund dafür sei, dass der Fritzlarer Pferdemarkt eine Woche später veranstaltet werde und man sich so nicht in die Quere komme.

www.rock-am-stueck.de

Quelle: HNA

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