Wanderung ab der Kerngemeinde

Fels der Hoffnung wird eingeweiht

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Sie haben den Hoffnungsfelsen initiiert: Projektkoordinator Reinhold Döring (links) und Arno Schmidt (Pastor Freie evangelische Gemeinde Bad Zwesten). 

Bad Zwesten. Zwischen Sorge und Hoffnung liegen in Bad Zwesten zwei Kilometer. Wer will, kann jetzt vom einen zum anderen laufen.

Nach einem Sorgenstuhl bekommt die Kurgemeinde einen Hoffnungsfelsen. Er geht auf eine Initiative der Freien evangelischen Gemeinde zurück. Am Samstag, 15. April, wird der Zwestener Hoffnungsfelsen am Treisberg eingeweiht.

Einer Sage nach kommt der Name Zwesten von Zweistein (auf Zwestener Platt „Zweesteen“). So wurde es jahrzehntelang an der Altenburgschule gelehrt. Wenn die Feinde aus dem Waldeckischen den Wälzebach herunterkamen, sahen sie noch vor den Behausungen diesen Felsen – und wohl noch einen Funkenstein auf der anderen Talseite. „Diese Steine waren in früheren waldarmen Zeiten ideale Überwachungs- und Verteidigungsposten“, erklärt Förster Reinhold Döring.

Genau diese Steine könnten namensgebend für Zwesten sein. Anlässlich des 1200. Geburtstag Bad Zwestens greift die Freie evangelische Gemeinde den historischen Faden auf und macht den großen, harten Kellerwaldquarzitfelsen zum Hoffnungsfelsen und Pendant zum Sorgenstuhl. Hier sollen die Menschen neue Hoffnung und Zuversicht schöpfen. „Jesus ist Grund zur Hoffnung“, sagt Döring. Jesus sei der Fels, der nicht wankt. Er sei der Fels, auf den sich die Menschen verlassen könnten.

Der Hoffnungsfelsen am östlichen Ausläufer des Kellerwaldes richte sich aber nicht nur an Gläubige. „Hoffnung ist wichtig für die Menschen. Wenn sie diese hier am Felsen finden, ist das eine super Sache. Wir freuen uns, wenn wir einen Anstoß geben können“, sagt Pastor Arno Schmidt.

Termine:

Der Zwestener Hoffnungsfelsen wird am Sonntag, 15. April, eingeweiht. Um 14 Uhr startet die Wanderung am Haupteingang der Hardtwaldklinik I, um 14.30 Uhr beginnt die Tour am Waldrand des Treisbergs (Navigation: Adresse Bergstraße 20). Die Ankunft am Hoffnungsfelsen ist für 14.45 Uhr geplant. Es werden Grußworte gehalten, der Posaunenchor der Freien evangelischen Gemeinde spielt, es gibt einen Imbiss und die Möglichkeit, für Tabitha Global Care zu spenden. Wer möchte, kann ab 15.20 Uhr weiter zum Sorgenstuhl wandern. Rückkehr zur Hardtwaldklinik I ist gegen 17 Uhr geplant. Die Wanderung wird von Förster Reinhold Döring geführt. (akl)

Quelle: HNA

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