Felsberger und Uni Kassel drehen Film über Rechtsradikale

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Im Film sind sie die rechtsradikale Clique: (von links) Alexandra Engler, Noah Lange, Jasmin Bode, Vanessa Göritzer, Viola Stein und Vanessa Schmidt. Gedreht wurde unter anderem in der Kleinen Kneipe in Felsberg.

Felsberg. Im echten Leben sind sie ganz normale Jugendliche, im Film werden sie zu Mitgliedern einer rechtsradikalen Clique und zu einer Punkerin. Für die Technik und die Filmaufnahmen zeichnet die Medienwerkstatt der Uni Kassel verantwortlich.

Vor Ort sind der Sozialpädagoge Timo Ringelberg und die Studentin Steff Gerrisch für das Filmprojekt verantwortlich. Handlung: Im Film passt die Punkerinden gewaltbereiten jungen Leuten absolut nicht, wird sogleich attackiert und sogar umgebracht.

Alexandra Engler, Noah Lange, Jasmin Bode, Vanessa Göritzer, Viola Stein und Vanessa Schmidt mimen die Rechtsradikalen, Isabel Buksmann die Punkerin. So haben die Jugendlichen die Rollen für den noch titellosen Film verteilt.

Im Film ist sie die Punkerin: Isabel Buksmann mit der Leiterin des JUZ, Anette Schindehütte-Lange, beim Zurechtmachen der Frisur.

Das Drehbuch haben die 14- bis 17-Jährigen weitestgehend selbst geschrieben. Es flossen weniger eigene Erfahrungen mit Rechtsradikalen ins Drehbuch ein, sondern mehr die Frage nach mangelnder Zivilcourage, sich für andere Schämen, überhaupt mehr Gefühle, erklärt Anette Schindehütte-Lange, Leiterin des Evangelischen Jugendzentrums Gensungen-Felsberg.

Der Film wird erstmals öffentlich am Mittwoch, 12. September gezeigt, ab 18.30 Uhr im Jugendzentrum zusammen mit einer Ausstellung über Rechtsextremismus.

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Quelle: HNA

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