Felsbergerinnen unterstützen Städtisches Klinikum Kassel mit ihren Handarbeiten

Mit Herz und Händen helfen: Silke Braun und Heidi Heil, von rechts, überreichten 43 selbst gestrickte Mützen, Socken und Puck-Säcke an die Leiterin der Frühgeborenen- und Kinderintensivstation des Klinikums Kassel, Brigitte Reitz, und Intensivschwester Helga Löhr, links. Foto:  Schaake

Felsberg/Kassel. Diese Masche ist vorbildlich: Felsberger Frauen sind ihrer Leidenschaft fürs Handarbeiten nachgegangen, und davon profitierten jetzt die jüngsten Patienten des Städtischen Klinikums in Kassel.

Mützen, Strümpfe und so genannte Puck-Säcke zum Einpacken Frühgeborener hatten 16 Frauen aus Felsberg gestrickt. Die Initiatorin, Silke Braun, überreichte die 43 Einzelstücke zusammen mit Heidi Heil der Frühgeborenen- und Kinderintensivstation des Klinikums.

Auf der Station K 3 der Kinderklinik war die Freude groß. „Wunderschöne Sachen“, sagte die Stationsleiterin Brigitte Reitz. „Herzallerliebst“ fand sie die Felsberger Initiative und auch die Stricksachen: „Das ist ja super.“

Aktionen für soziale Zwecke

Schon seit Jahren engagieren sich auf Initiative von Silke Braun von der Wollstube Frauen für soziale Zwecke. Vor zwei Jahren hatten sie beispielsweise für Frühchen, wie man zu früh geborene Kinder nennt, gestrickt. Im Vorjahr waren es Deckchen für Kinder in der Dritten Welt.

Mit Herz und Händen helfen – unter diesem Motto stand diesmal der Tag der Handarbeit der bundesweit tätigen Initiative.

Wir möchten diesmal einer regionalen Einrichtung helfen, fand Silke Braun. Die Resonanz war positiv: 16 Frauen– die Älteste ist 89– trafen sich im Ernst-Schaake Bad und strickten.

Die Wolle zahlten die Frauen selbst. Die freuen sich jetzt darüber, dass die Handarbeit gut ankommt. „Mützen können wir immer gebrauchen“, sagte Brigitte Reiz, „die schenken wir den Eltern als Erinnerung.“ (m.s.)

Quelle: HNA

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