Friedhelm Littke hat ein Sukkulentenbeet gebaut

Felsiges Domizil für die Fetthenne

Aus Sandsteinen und Erde: Dieses terrassenförmige Beet hat Friedhelm Littke für seine Sukkulenten angelegt. Foto: Rose

Treysa. In kleinen Bonsaischalen fristeten die Sukkulenten von Friedhelm Littke bislang ein eher unbeachtetes Dasein. Jetzt ist das anders. Der Treysaer Gärtner hat den Pflanzen ein besonderes Beet gebaut. Sukkulenten erkennt man an ihren fleischigen Blätter und Trieben. Die Pflanzen kommen in sehr trockenen und warmen Regionen vor, sind in Wüsten, Steppen, Tropen und Subtropen zuhause. Sukkulenten können für lange Zeit Wasser speichern.

Zehn verschiedene Sorten Hauswurz und sechs Sedum-Arten beherbergt das terrassenförmige Beet aus zweieinhalb Tonnen Sandsteinen und einer halben Tonne Erde. Mauerpfeffer, Fetthenne, eine Alpenglockenblume, die Felsennelke und Schillergras fühlen sich im felsigen neuen Zuhause sichtlich wohl.

Warum der Gärtner ausgerechnet diese anspruchslosen Gewächse mag, kann er leicht beantworten: „Ich gieße beruflich täglich etwa 20 000 Pflanzen – da mag ichs privat eher praktischer“, sagt Littke. Die Pflanzen – unter Botanikern als sempervivum, übersetzt immerlebend, bekannt – benötgen bis auf die Anwachsphase kein Wasser. „Die Pflänzchen suchen sich einfach Ritzen zwischen den Steinen“, sagt Littke. Sie seien anspruchslos und sehr widerstandsfähig. (zsr) Foto: Rose

Quelle: HNA

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