Erlös aus der Feier kommt der Dorfverschönerung in Mörshausen zu Gute

Ein Fest für den Brunnen

So lustig kann ein Dorffest sein: Maria Ritter (2) hatte in Mörshausen Spaß beim Kistenrutschen, Andreas Zahirovic (links) und Maximilian Kolb sogen für den Schwung. Fotos: Mangold

Mörshausen. Es gab für alle Platz auf dem Henkelhof: Die Mörshäuser feierten in netter Fachwerkatmosphäre ihr sehr musik betontes Dorffest. Der Posaunenchor Sipperhausen war am Nachmittag zu hören, am Abend traten die Mörshausen Jugendband und zwei weitere Gruppen auf.

Ortsbeirat und Wolfgang Pietruschka, pensionierter Lehrer und Eigentümer des Henkelhofes, hatten zu dem Fest eingeladen, das bereits zum zwölften Mal stattfand – und jedes Mal bei blauem Himmel über die Bühne ging. „Mörshausen liegt in einem Sonnental“, scherzte Torsten Kley.

Dem Dorf treu bleiben

Es gab nicht nur Sonnenschein, sondern auch ein buntes Unterhaltungsprogramm, gerade für die Kinder. Eine Kistenrutsche aus der ehemaligen Borkener Molkerei sorgte für große Freude, es gab viele Holzspiele und natürlich Schminkaktionen.

Der Ortsbeirat will nun dafür sorgen, dass der Nachwuchs auch in den kommenden Jahrzehnten seinem Heimatdorf treu bleibt.

Aus den Vorbereitungen für die 800-Jahrfeier im vorigen Jahr seien konkrete Pläne entstanden, die das Dorf verschönern sollen, berichtet Lothar Vogt vom Ortsbeirat. Ein Brunnen, neue Ruhebänke, Geräte für den Spielplatz und die Gestaltung des Zauns um den Löschteich stehen auf der Wunschliste.

Ein Brunnen in der Dorfmitte erfrische die vielen Radtouristen, die das Dorf besuchten und biete noch dazu Spielmöglichkeiten für die Kinder. In Mörshausen gebe es gleich mehrere Quellen, die den Brunnen speisen könnten. Der Erlös aus dem Dorffest kommt nun dem Brunnenbau zu Gute.

Das Freiluft-Cafe im Henkelhof nutzten die Besuchern gerne. „Mir gefällt das schöne Ambiente und die Frauen haben leckere Kuchen gebacken“, meinte Anette Wölk. aus Mörshausen.

Von Bettina Mangold

Quelle: HNA

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