Multi-Kulti an der Ruine

Fest der Kulturen: Menschen von verschiedenen Nationen werden vereint

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Alle sollten einen Button tragen: An der Totenkirche, wo das Fest der Kulturen am 24. Juni, einem Samstag steigt, präsentierte Mitglieder der Veranstaltergruppen das Logo. Von links Bernd Böttger (Pepperland Group), Jochen Helwig (Arbeitskreis Toleranz und Menschenwürde), Dierk Glitzenhirn (evangelische Kirchengemeinde), Jochen Böttger (Stadt Schwalmstadt), Winfried Graser (Kultur vor Ort), Michael Schott (Stadtjugendpflege) und Thomas Koch (Altstadtfreunde Treysa). 

Schwalmstadt. Die geballte Anzahl der Veranstaltergruppen zeigt schon: Das Fest der Kulturen an der Totenkirche soll ein herausragendes Ereignis werden.

 „So etwas hat es noch nie gegeben in Schwalmstadt“, ist sich Jochen Helwig sicher.

Gebucht wurden drei professionelle Bands beziehungsweise Künstler, die in der Multi-Kulti-Szene Rang und Namen haben. Denn angesprochen sind Menschen aus über 80 Nationen – so viele leben laut der Fest-Macher in Schwalmstadt. Damit jeder teilhaben kann, wird kein Eintritt kassiert. Doch wer unterstützen kann und will, kann den Fest-Button (kleines Foto) kaufen und so für fünf Euro unterstreichen, dass man „Mit Herz dabei ist“.

Multikulturelles ist folglich das auf der Hand liegende Oberthema. Zu Musik vom Balkan, aus Algerien und Kolumbien gibt es Gutes aus aller Herren Länder, von der thailändischen Küche bis zur afrikanischen Kaffeezeremonie, versprechen die Veranstalter.

Der Eintritt ist frei, der Erwerb eines Buttons für 5 Euro ist freiwillig und soll ein bewusstes Zeichen setzen.

Die basteln schon seit Langem am Fest der Kulturen, die Pepperland Group hatte die ersten Ideen dazu vor über zwei Jahren. Wichtigster gemeinsamer Nenner laut Jochen Böttger von der Stadt Schwalmstadt: „Alle sollen sich angesprochen fühlen.“ Pfarrer Dierk Glitzenhirn umschreibt das so: „Wir wollen Normalität auf Augenhöhe im Zusammenleben beweisen.“

Das bekannte Fest der Begegnung verschmilzt daher in diesem Jahr in dem großen Festprojekt, an dem jeder noch andocken kann, und sei es als spontaner Mitsänger im Projektchor.

Quelle: HNA

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