Hochlandrock in Welferode: Erst Heavy Metal, dann Klassik-Rock mit zwei Bands

Fest wurde zum Festival

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Die Band D-Cat: von links Conrad Zimmermann, Dominik Vanderzippe, Tobias Hesse, Ian Denner und Adam Wuttkowski.

Welferode. „Wir machen die Musik, die uns Spaß macht, und wollen den kleineren Bands eine Bühne geben.“ Das ist das Ziel des Hochland-Rock- Organisationsteams, das aus zehn festen Mitgliedern und etwa 50 Helfern besteht.

Am vergangenen Wochenende war es zum eften Mal soweit und die Tore zum Open-Air-Rockfestival auf dem Festplatz in Welferode bei Homberg wurden geöffnet. Mehrere hundert Gäste feierten zusammen zu rockiger Musik bis tief in die Nacht und hatten anschließend die Möglichkeit, auf dem Gelände zu campen.

Das Ziel des Festivals sei es nicht, Geld einzunehmen, sondern die Leute, egal welchen Alters, zu unterhalten, sagte Torsten Richter aus dem Veranstaltungsteam. Als sich die Gruppe vor etwa elf Jahren aus der ehemaligen Burschenschaft Welferode zusammenschloss, hatte niemand geahnt, dass das einst kleine Fest zu einem Festival werden würde, das Besucher aus ganz Deutschland und sogar aus den Nachbarländern anlocken würde.

Nachdem der sogenannte „Harte Freitag“ mit Heavy Metal-Musik ein voller Erfolg war, ging es am Samstag mit klassischem Rock weiter. Die Band D-CAT aus Bad Wildungen, deren Name sich aus den Anfangsbuchstaben der Mitglieder ableitet, machte den Anfang.

Zurzeit unterhalten sie die Zuschauer auf ihren Konzerten mit Cover von AC/DC, Deep Purple und Co., aber das soll sich bald ändern. Die fünfköpfige Band will ihre eigenen Lieder schreiben.

Im Anschluss machte sich die Hauptband Zodiac (engl. für Tierkreiszeichen) auf die Bühne und beeindruckte mit zum größten Teil selbstgeschriebenen Songs. Die 2011 gegründete Band aus der Nähe von Münster, bestehend aus Ruben Claro, 24, Janosch Rathmer, 31, Stephan Gall, 30 und Nick Van Delft, 36, bringt am 25. Oktober ihre neue Platte „A hiding Place“ heraus und reist ab Herbst für Konzerte in die USA und Kanada.

Obwohl die beiden Bands sich musikalisch sehr voneinander unterscheiden, sind sie sich einig, dass das Open-Air-Festival viel Spaß gemacht hat und ein voller Erfolg war.

Die fünfköpfige Band D-CAT aus Bad Wildungen sucht noch einen Keyboarder. Bei Interesse melden auf www.d-cat.eu

Von Maryline Neuhaus

Quelle: HNA

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