Es gab viel zu sehen, tanzen und lachen

Festakt zum 1200. Geburtstag Waberns: Jubiläumsfeier mit viel Wir-Gefühl

Gymnastikbälle werden bei ihnen zu Trommeln: Die Gymnastikgruppe des TSV Wabern wurde für ihren Auftritt bejubelt. Sie spielten „Drums Alive“ und gaben natürlich eine Zugabe. Fotos: Laumann

Wabern. Das beste Geschenk haben sich die Waberner selbst gemacht: Zum 1200. Geburtstag ist in der Kerngemeinde ein Wirgefühl entstanden. „Ich habe nicht gedacht, dass es so etwas in Wabern gibt“, sagte Ortsvorsteher Wolfgang Weller beim Festakt am Mittwochabend.

Ein Kompliment gab es von Landrat Winfried Becker: Es richtete sich an alle, die mit viel Fleiß das Fest vorbereitet hatten. „Das ist eine unglaubliche Arbeit, das schweißt zusammen“, sagte er. Was die „tolle Gemeinschaft“ auf die Beine gestellt hat, war enorm. Vom evangelischen Bläserchor bis zu den Sportlern des TSV Wabern haben sich ungezählte Menschen eingebracht.

Schnuddelten über das Dorfleben in Wabern: Hildegard Groth (links) und Liesa Grüber von den Landfrauen.

Und auf diese Menschen komme es in einem Ort an, betonte Bürgermeister Claus Steinmetz. „Wir haben gemeinsam Lebensqualität geschaffen“, freute er sich und wünschte Wabern „eine segensreiche Zukunft in einem friedlichen Europa und einer solidarischen Weltgemeinschaft“.

Staatssekretär Mark Weinmeister verlieh Wabern die Freiherr-von-Stein-Ehrenurkunde. Weinmeister kommt viel rum. „Dass ein Dorf so beweglich und so stimmgewaltig ist, habe ich selten erlebt“, erklärte er nach den Auftritten des Traditionschors und des Chors Chorisma. Extra umgedichtet wurde der Dorfrocker-Hit „Dorfkind.“ Unterstützt von Günter Knoblauch an der Gitarre, sangen die Waberner selbstbewusst: „Ich bin ein Dorfkind, darauf bin ich stolz. Ich bin hier geboren und aus gutem Holz“.

Ließ die Muskeln spielen: Die Jahrhundertriege des TSV Wabern turnte wie „anno dazumal“.

Sportlich wurdees mit den Dancing Divas. Sie begeisterten mit ihrem Showtanz, ebenso die Gymnastikgruppe des TSV Wabern. Sport „anno dazumal“ präsentierte die „Jahrhundertriege“ des TSV. Hildegard Groth und Liesa Grüber von den Landfrauen schnuddelten über das „hübsche, große schlanke Bürschchen“ im Rathaus (Claus Steinmetz) und forderten, dass im Neubaugebiet „In den Sälen“ nachts die Straßenlaternen leuchten. „Hut ab“ und ein „Auf uns“.

Quelle: HNA

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