Festival Musikschutzgebiet: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

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Haben alle Hände voll zu tun: Die Festival-Macher sind auch heute noch mit den Arbeiten für das Musikschutzgebiet beschäftigt. Insgesamt 25 Leute arbeiten bereits seit zwei Wochen für einen reibungslosen Ablauf.

Hombergshausen. Steaks, Muffins und Kaffee werden in großen Containern auf den Grünhof bei Hombergshausen gefahren. Von einem Laster werden im Eiltempo Getränke abgeladen.

Die Theke im Hof steht schon, und auch die kleine Bühne in der Scheune.

Gleich geht es an den Aufbau der großen Bühne im Hof. Auf der wird Samstagnacht der Hip-Hop-Star Cro auf der Bühne stehen. Der Sänger mit der Panda-Maske hat gerade mit seinem Song „Easy“ einen Hit gelandet. Sein Auftritt wird wohl der Höhepunkt beim Musikschutzgebiet-Festival werden.

Das startet am Freitag, und noch haben die Festival-Macher und ihre Helfer jede Menge zu tun.

1700 Besucher werden am Wochenende auf den idyllisch gelegenen Grünhof kommen. Bereits seit mehreren Wochen ist das Festival ausverkauft. „Das ist eine Premiere. Wir sind mit Anfragen überrannt worden“, sagt Philipp Hühne und macht klar, dass es keinen Sinn hat, ohne Karte den Weg zum Festival anzutreten. „Es gibt keine Karten mehr, auch nicht an der Abendkasse“, erklärt er.

Damit während der drei Festivaltage auch alles reibungslos läuft, ist das Team um den Vereinsvorsitzenden Hubertus Nägel bereits seit zwei Wochen bei den Vorbereitungen. 2,5 Kilometer Kabel müssen verlegt, 30 Dixie-Toiletten aufgestellt werden. Und das sind nur zwei von vielen Aufgaben, die es noch zu erledigen gilt.

„Wir haben bekanntere Bands dabei und somit steigt auch der Standard“, sagt Steffen Adams mit Blick auf die Ton- und Lichtshow. Das sei auch ein Grund dafür, dass die Karten für das Festival teurer geworden sind. „Wir haben höhere Ausgaben“, sagt Hühne. „Dabei will keiner Schampus haben, es geht um bessere Technik, die Geld kostet.“

Nicht zuletzt mit Cro und den Orsons haben die Festivalmacher einen guten Riecher bewiesen. „Wir haben ein paar Leute, die sich richtig gut auskennen und auch das Gespür dafür haben, wann man wen anfragen sollte“, verrät Hühne. „Sie erkennen die Trends, bevor sie auf RTL2 laufen“, fügt Adams an.

Besonders wichtig sei für das Musikschutzgebiet auch die Förderung von Nachwuchsbands. „Wir haben dieses Mal auch wieder welche dabei.“ Doch sind es nicht nur die Stars, die das Festival immer beliebter machen. Es ist auch die heimelige Atmosphäre des Grünhofes. Zwischen Fachwerkgebäuden, in ehemaligen Ställen und auf dem Hof spielt sich alles ab. „Es ist einfach besonders hier“, sagt Hühne, und das wissen auch die Fans des Festivals zu schätzen. Die sind übrigens zwischen 15 und 60 Jahre alt. „Deshalb werden wir das Gelände auch nicht erweitern“, sagt Hühne. Denn dann würde der Charme verloren gehen.

Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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