Festumzug als Höhepunkt der Dörnberger Kirmes

+
Farbenfroh und lautstark: Schneewittchen, das kommende Stück der Protagonisten der Schauspüielgruppe „Alles nur Theater“.

Dörnberg. Der Höhepunkt der Dörnberger Kirmes war der Festumzug am Sonntag. Natürlich war auch die vom Zierenberger Bürgermeister Stefan Denn angestoßene kommunale Fusion seiner Stadt im Warmetal mit der Nachbargemeinde Habichtswald ein Thema (wir berichteten) beim Dörnberger Kirmesfestumzug.

Er bildete am Sonntagnachmittag den optischen Höhepunkt des viertägigen Heimatfestes der Kraniche, wie die Dörnberger Einwohner scherzhaft genannt werden.

Die FSV-Altfußballer führten auf ihrem Wagen ein Original-Ortsschild mit, auf dem unter dem Namen Habichtswald Schwarz auf Gelb der Hinweis prangte: Ortsteil Zierenberg. Damit lösten sie natürlich bei den vielen am Straßenrand stehenden Einheimischen immer wieder zustimmende Begeisterung aus.

Aber auch die anderen Motivgruppen, sorgten auf ihrem langen Marsch kreuz und quer durch den Ort immer wieder für Beifall der Besucher.

Insgesamt hielten 20 Dörnberger Vereine, Verbände, Firmen und Gruppierungen ihr Teilnahmeversprechen an die 16 Kirmesburschen unter Leitung von Kirmesvater Tino Kloppmann ein, dem bunten Zug der Kraniche ein fröhliches und farbenfrohes Gesicht zu geben. Für den schwungvollen Marschrhythmus waren mit Pauken und Trompeten die Stadtkapelle Naumburg, der Musikverein Dörnberg sowie die Kasseler Formation Drum and Bass Garant.

Die Kreativität der Zugmotive kannte dabei keine Grenzen. Da boten Cowboys und -girls oder Nonnen ebenso eine eine Tanzeinlage, wie glitzernde Dörnberger Tag- und Nachtgirls rund um ihr Raumschiff. Schneewittchen mit den sieben Zwergen samt dem königlichen Hofstaat durften natürlich auch nicht fehlen, wird dieses Grimmsche Märchen doch von der Habichtswalder Bühne „Alles nur Theater“ in der kommenden Spielzeit aufgeführt.

Abgerundet wurde der Festzug von Saunabesuchern mit „gewagtem Einblick“, kleinen und großen kickersportlichen Ballartisten, den Landfrauen als fleißiges Bienenvolk, Cheerleaders, um nur einige Bilder zu nennen. Nicht zu vergessen natürlich die beiden Kirmesbären, die an der kurzen Leine mitgeführt wurden. Einhelliger Tenor von Ortspfarrer Josef Natrup und Bürgermeister Thomas Raue: „Was die Dörnberger mit diesem Festumzug auf die Beine gestellt haben, war einfach phänomenal.“

Begonnen hatte die viertägige Kirmes auf dem Festplatz „Am Kressenborn“ mit einer Disco-Party. Am Samstag gab es ein Platzkonzert sowie das Ständchenspielen für jeden Haushalt. Am Abend spielte Hokus Pokus auf. Vor dem Festzug am Sonntag war ein Festgottesdienst angesagt, am Nachmittag sorgte die Showband Da Capo für Stimmung. Danach wurde das Geheimnis gelüftet, wer einen der attraktiven Preise der Kirmestombola gewonnen hatte.

Die Kirmes klang am Montag mit dem Kinder-, Firmen- und Vereinsnachmittag aus, am Abend ließ die Band Schwalmrebellen das Festzelt erbeben. (zih)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare